Der Mais ist heiß

enthält Werbung für Maister

Moin!

Grillen neu gedacht! Den Grillkohlemarkt revolutionieren – so lautet die Mission der Berliner Gründer Valentin Schnoor und Johannes Musiol. Ihre Maiskohle, bestehend aus getrockneten Spindeln der beliebten Nutzpflanze, verspricht ein unkompliziertes, sauberes und vor allem nachhaltiges Grillvergnügen.

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Die Maisspindeln lassen sich mit ein wenig Grillanzünder ganz einfach anzünden, Funkenflug entsteht keiner und macht man sich die Hände nicht schmutzig. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Was ich aber besonders stark fand, war das binnen 20 Minuten die Kohle auf den Punkt war und das Grillgut auf den Grill konnte. Doch warum ist die Kohle so schnell fertig? „Weil die feste Haut der Spindeln wie ein natürlicher Brandbeschleuniger funktioniert, entwickeln sich schnell die nötige Glut und eine hohe Hitze“, so Valentin Schnoor, Mitgründer von Maister.

Wie kam es dazu?

Die Berliner Gründer treibt das Thema Nachhaltigkeit so sehr um.. Beide haben einige Jahre in Afrika gearbeitet und konnten mit eigenen Augen sehen, welche gravierenden Folgen die dortige Nutzung von Holzkohle für den Baumbestand. Sie suchten nach einem Substitut, also einem Produkt was das andere ersetzt und entdeckten den Mais, bzw. genauer gesagt die Maisspindel als perfekten Kohleersatz. Wenn alle Maiskörner vom Kolben entfernt sind, bleibt die Maisspindel übrig. Bei der Körnermaisproduktion – nicht zu verwechseln mit Silomais, da wird die ganze Pflanze samt Kolben gehäckselt -bleibt die Spindel als Abfallprodukt übrig. Die Maisspindeln stammen aus Deutschland, genauer gesagt aus Baden-Württemberg. „Weil wir unsere Ware so regional wie möglich beziehen wollen, sind wir gerade verstärkt im Gespräch mit deutschen Maisbauern und beziehen schon größere Mengen von diesen“, sagt Johannes Musiol.

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Maisspindeln aus Baden-Württemberg

„Viele Menschen machen sich gar keine Gedanken darüber, woher ihre Holzkohle eigentlich stammt“, sagt Johannes Musiol. Dabei sei die globale Holzkohleproduktion doch mitverantwortlich für die Abholzung von Regenwäldern und damit das Aussterben seltener Tropenhölzer und Tierarten. Mehr als 90 Prozent der Holzkohle werde hierzulande importiert, und etwa 60 Prozent der in Deutschland verkauften Produkte enthalte Tropenholz – oftmals aus Südamerika und Afrika. Mit ihrer Maister GmbH, die sie im April 2017 gegründeten, tragen sie einen Teil dazu bei, dass die Deutschen auch bei der Lieblingsbeschäftigung dem Grillen auch Nachhaltigkeit nicht verzichten müssen.

Und was ist der Plan für die Zukunft?

Die Antwort ist einfach, denn die beiden Gründer möchten den geamten Grillkohlemarkt umkrempeln. Rein rechnerisch wäre das auch möglich, denn pro Hektar werden ca. 1 Tonne Maisspindeln gewonnen. Der Deutsche Holzkohlemarkt ist 250.000 Tonnen groß. Man bräuchte also 250.000 ha. In Deutschland werden laut Deutschem Maiskommitee rund 400.000 ha Körnermais angebaut – der komplette Holzkohlemarkt könnte somit ersetzt werden.

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Gewinne ein Grillpaket

Das klingt doch nach einem Plan. Ich bin auf jeden Fall begeistert von der Maiskohle. Und wie stets mit euch? Wollt ihr die Kohle auch mal testen? Ich verlose zusammen mit Maister drei Grillpakete bestehend aus einem Sack Kohle und einem Bio-Grillanzünder. Einfach unten kommentieren, was du am liebsten grillst, Mailadresse angeben nicht vergessen und schon landest du im Lostopf. Teilnahmeschluss ist Montag, der 23.Juli um 19 Uhr. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

Eure Deichdeern

Für mehr Transparenz: Ich habe die Grillkohle als PR-Sample zugesendet bekommen. Ich habe kein Honorar für die Vorstellung dieses jungen Start-ups erhalten.

 

21 comments Add yours
  1. Hey Julia,
    schon auf instagram hab ich die Maiskohle bewundert und mir gedacht das wäre doch das perfekte Mitbringsel zum nächsten Grillabend bei unseren Freunden. Mit denen grill ich am Liebsten. Was da auf’n Tisch kommt ist fast egal 😉 aber wenn ich es mir aussuchen kann dann gern Lamm oder Rind mit ordentlich Knoblauchsoße. Was magst du denn gern?
    Liebe Grüße,
    Tobia

  2. Am liebsten wird bei uns klassisch gegrillt, d.h. für uns: Nackensteaks und Würstchen von den eigenen Schweinen. Aber auch Gemüse darf ruhig auf den Grill.

  3. Was für eine coole Idee mit den Maisspindeln! Würde gerne meinen Mann überzeugen, unsern ‚Meistergriller‘. Der liebt vor allem Fleisch auf dem Grill, am liebsten Rinderhüftsteak. Auch gegrillten Lachs essen wir gern. Lass uns testen, ob das Ergebnis mit der ‚Alternativkohle‘ genauso gelingt. Gruß, Sandra

  4. Was für eine coole Idee!
    Ich lasse mir am liebsten Gemüse grillen (bei uns steht ganz Klischee-mäßig mein Mann am Grill), aber für die Männer im Haus muss es Fleisch sein ☺️

  5. Hey Julia, bei uns Landwirten kommt natürlich Fleisch auf den Grill, gerne auch mal Lamm oder Rind. Aber auch ein Käse-Gemüse-päckchen ist nicht zu verachten! Viele Grüße aus MV!

  6. Hey Julia, wir grillen am liebsten Fleisch auf den Grill und ein bisschen Grillkäse. Das wäre total cool, wenn ich bei der nächsten Grill-Party mit der Maiskohle kommen würde, denn die meisten bauen Mais an für Ihre Kühe 😊 ich würde mich riesig freuen.
    Viele Grüße vom Niederrhein

  7. Der Mais ist heiß – das wollen wir probieren!
    Bei uns kommt meistens Rind auf den Grill, egal ob Bürger, Steak oder Filets – vom eigenen Tier schmeckt es gleich doppelt so lecker 🙂

  8. Wahnsinnsidee! Die Maiskohle muss sich unbedingt durchsetzen. Wie schnell und gut ein „Abfallprodukt“ verwertet werden kann, ohne jegliche Nachteile und mit solchen tollen Eigenschaften! Da fragt man sich, warum da keiner früher draufgekommen ist 😀
    Ich esse am liebsten Mettbrötchen vom Grill. Das Mett kommt vom regionalen Metzger und ist toll gewürzt. Das Mett aufs Brötchen schmieren, ab auf den Grill: Mmmmmh!

  9. Hej, eine super Sache!
    Wenn ich grille, dann am liebsten Camembert oder Zucchini. Bei längerer Vorbereitungszeit ist auch eingelegte Ananas ein Hit!
    Freue mich, wenn es klappt.
    Liebe Grüße
    Ellie

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