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Auf Glückssafari 

Hast du schon von der aktuellen Glückswachstumsgebietsaktion (Was für ein Wort!!!) gehört? Durch Zufall habe ich davon erfahren und war von Anfang an Feuer und Flamme. Es geht darum mit Hilfe eines Glücksmarkierungsbandes den eigenen Lieblingsplatz zu markieren. Nun habe ich aber nicht DEN einen Lieblingsplatz und musste mir also erstmal Gedanken machen, wann und wo ich glücklich bin. Da ich draußen am besten Nachdenken kann, entscheide ich mich für einen Spaziergang.

Und da sind wir schon an einem Lieblingsplatz: in der Natur, abseits vom Trubel des Alltags, beobachte ich gerne Kühe. Die Tiere strahlen für mich eine faszinierende Ruhe aus. Sie erden mich einfach ungemein. Lasst euch anstecken:

Ein weiterer Lieblingsplatz ist gleich neben der Kuhkoppel: ein reifes Weizenfeld. Der Weizen ist für mich die Versinnbildlichung des Glücks: Ich habe es selbst in der Hand, wie sehr ich es pflege, damit es so prächtig heranwächst. Natürlich kann auch mal ein Hagelschauer alles zunichte machen, aber so ist das mit dem Glück auch. Wir nennen das dann Schicksal. Mein Glück ist an diesem Feld auf jeden Fall ein bisschen gewachsen 💕🎀 Danke liebe Bauern!

Im Übrigen habe ich die Bänder im Getreide wieder entfernt. Wäre ja ärgerlich, wenn der Drescher in den Tüddel kommt. 

Lieblingssgrüsse, eure Deichdeern

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Neues Klingelschild

Wer mich kennt, weiß, dass ich als #Hans #Dampf gerne auf mehreren Hochzeiten tanze. Deshaaaaalb blogge ich ab jetzt sofort AUCH auf der niegelnagelneuen (ohne Glitzer!) Hofheld-Seite. Einem #virtuellen #Tresen für flotte Jungs un Deerns vom Land. So, ich werde mir jetzt erstmal ein neues Klingelschild machen lassen und *Hofheld* ergänzen. 🚀Yiiiieh-ha. 

🎯 Hier geht’s zu meinem ersten Hofheld-Blogpost inkl. Definition, was mich zum Helden macht: http://www.hofheld.de/?p=687


Dieses Sommersummen.

Die Sonnenstrahlen kitzeln die Sommersprossen auf meiner Nase und flüstern mir zu: „Julchen, schnapp dir den Kinderwagen und fahr ans Meer. Gesagt, getan. Drölf Minuten später bin ich mit meinem Latte Macchiato und meinem supergesunden Zuckerbrötchen auf dem Deichweg und wollte meinem Jungen das Meer zeigen, wenn er seine Mittagsstunde beendet hat. Eigentlich. Nun ist da aber dieses Summen/Surren/Schurren. Dieser einzigartige, unverwechselbare Klang, den es nur zwischen Juli und August gibt. Qualvoll puckel ich den riesen Kinderwagen, der die Ausmaße eines Clubschiffes hat, den Deich hoch und da sieht man ihn in vollem Glanz: der Mähdrescher. 

Ich schnappe meinen kleinen Jungen aus dem Wagen, setzte mich mit ihm zwischen die Schafkötel und beobachte die Maschinen und die fleißigen Menschen, die diese Erntefahrzeuge führen und lenken können: Unsere fleißigen Bauern. 

Liebe Bauern, viel zu selten bedanken wir uns bei euch. Deshalb nun laut und aus voller Kraft vom Deich aus: DANKE. Für alles.

P.S. Statt ein normales Foto zu machen, hab ich mal die „Das ist Glück“-App von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein benutzt. So kann jetzt jeder sehen, dass es sich lohnt auch mal die andere Seite des Deiches zu beobachten und zu bewundern. Wenn das man kein #Glückswachstumsgebiet ist, dann weiß ich auch nicht. 😊 Habs besser mal gleich mit dem #Glücksmarkierungsband markiert. (Allerdings nur fürs Foto. Nicht, dass die Schafe sich verschnabulieren.)

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Glückssafari


Heute geht’s auf #Glückssafari. Indiana Jones-like schnapp ich mir Hut und Peitsche, ähm #Glücksmarkierungsband, und werde mal ein paar wilde, teils bisher unentdeckte #Glückshotspots markieren. Das ganze ist eine Aktion der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (sh-tourismus.de). Die Ergebnisse seht ihr ganz bald hier auf deichdeern.com

Für die 5€ Teilnahmegebühr erhaltet ihr folgendes Set:

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Den Bock zum Gärtner gemacht 

Meine Nachbarin steht vor ihrem Friesenwall und Ihre Hunde grasen in Ruhe. Moment mal, Julchen. Hunde? Ein zweiter Blick verrät: Es sind Ponys! Sahara (schwarz) und Billy halten die kleine Rasenfläche schier. „So haben wir alle was davon. Die beiden bekommen das frische Gras und ich brauch nicht den Rasenmäher rausholen für das kleine Stück“, sagt sie schmunzelnd. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Einen sonnigen Tag für Euch!

Eure Deichdeern.

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TRENNUNGSGERÜCHTE BESTÄTIGT

Liebe Deichdeern-Freunde, 

soeben erreichte uns die Schocknachricht: Das Julchen hat sich von ihrer Milchpumpe getrennt. Uns liegt exklusiv ihr Schluss-mach-Brief vor.

„Liebe Milchpumpe,

Es ist aus. Nach reifer Überlegung muss ich mich leider von dir trennen. Wir hatten drei wunderschöne Monate, aber wir haben einfach zu unterschiedliche Vorstellungen vom Leben. Versteh das bitte nicht falsch, ich bewundere dein Taktgefühl und deinen Rhythmus. Du hast meinem Leben in gewisser Weise eine Regelmäßigkeit verliehen. Genau das ist aber auch der Knackpunkt. Du hast sehr geklammert und in mir eine Art „Heimweh“ ausgelöst, welches ganz neu und ungewohnt für mich war. Dass wir uns alle paar Stunden sehen mussten, hat sogar etwas genervt. Und wenn wir schon dabei sind: Besonders gesellschaftstauglich warst du auch nicht. Du bist handlich wie ein Hausboot, laut und nicht besonders schön. (Sorry für die Oberflächlichkeit, muss aber mal raus.) Wenn wir unter Menschen waren und die Leute sich nach unserer Beziehung erkundigten, warst du mir fast immer peinlich. Besonders am Anfang als es ganz frisch mit uns war.

Damit du es nicht von anderen erfährst, teile ich dir nun mit, dass es auch schon einen anderen gibt. Sein Name ist Milchpulver. Wir haben uns bei der Arbeit kennengelernt. Die Milch unserer 120 Ladies auf dem Hof wird von der Meierei zu Säuglingsnahrung verarbeitet. Von daher kannten wir uns schon länger, hatten aber jetzt erst durch das Kind mehr miteinander zu tun. 
Es ist zwar noch ganz frisch mit uns beiden, aber ich vertraue ihm zu 120%, nicht zuletzt, weil ich genau über seine inneren Werte und seine Herkunft Bescheid weiß. Ich fühle mich einfach sicher bei ihm. 

Das soll jetzt alles nicht undankbar klingen. Im Gegenteil: Ich bin froh, dass es dich gibt und vielleicht sehen wir uns in ein paar Jahren ja sogar wieder, aber erstmal komme ich zurecht. Wir bleiben Freunde, ok?

Dein Julchen.“