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„Die wenigsten Brautpaare wollen in der Stadt heiraten“

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Inga, nach deiner Hotelfachausbildung und deinem BWL-Studium machst du „endlich was Vernünftiges“ – du bist Weddingplanner. Zu viel „4 Hochzeiten und eine Traumreise“ geschaut?

Es ist wohl von vielen der Kleine-Mädchen-Traum Hochzeitsplaner zu werden. Genau so war es natürlich auch bei mir. Ich habe aber durch meine Ausbildung und mein Studium meinen Weg sicher immer in die richtige Bahn gelenkt. Während meiner Ausbildung in Berlin habe ich schon gemerkt, dass mir die Veranstaltungsbranche liegt. In den Semesterferien habe ich Hochzeiten in einem Schlosshotel in Mecklenburg organisiert. Nach dem Studium in Kiel verschlug es mich erstmal zurück in die Hotellerie auf einen Gutshof mit einem kleinen, feinen Hotel. Und wie konnte es anders sein, waren auch hier an fast jedem Wochenende Hochzeiten. Den Job habe ich dann vor einiger Zeit an den Nagel gehängt und mich mit der Agentur Traumhochzeit selbstständig gemacht.

Es gibt hunderte Hochzeitsplaner in Deutschlands Städten. Du hast dich fürs Land entschieden. Warum?

Naja, ich heirate im Oktober einen Landwirt. „Entweder Christoph und Landleben oder keins von beidem“ war schon immer die Devise, was aber auf keinen Fall heißen soll, dass ich mich hier nicht wohlfühle. Im Gegenteil. Ich liebe das Landleben und bin selbst in einem Ort mit etwa 30 Einwohnern aufgewachsen. (Anmerkung: Nein, da fehlen keine Nullen.) Ab und an brauche ich aber doch auch mal etwas Stadtluft und es zieht mich nach Hamburg oder für ein paar Tage zurück nach Berlin. Für meine Agentur ist es ideal auf dem Land. Die wenigsten meiner Brautpaare möchten in der Stadt heiraten und es wäre wohl deutlich umständlicher die Locations zu erreichen und Absprachen zu treffen, wenn wir mitten in der Stadt wohnen würden.

Inga, was haben Landwirte und Hochzeitsplaner gemeinsam?

Ich denke es ist die Liebe zu dem, was wir machen und der Gedanke, dass Arbeit und Privates ziemlich gut zusammenpassen. Wir sehen die Arbeit beide nicht als Arbeit sondern als eine wundervolle Aufgabe uns unsere Welt so zu machen, wie sie uns gefällt. Bei uns ist es völlig normal, dass auch beim Abendbrot noch über die neueste Drillmaschine und die neuestens Hochzeitslocations gesprochen wird oder das Bauernblatt auf dem Küchentisch neben der Visitenkarte vom Freien Trauredner liegt. Das, was wir machen, machen wir gern und das gern auch den ganzen Tag.

Hast du eine Checkliste, was meine Scheune haben müsste, um bei dir als Hochzeitslocation durchzugehen?

Ganz klar: Je rustikaler, desto besser. Scheunenhochzeiten sind absolut im Trend. Alte Balken, alte Türen, roter Backstein und schon hat man mit etwas Geschick die perfekte Scheunenhochzeit. Mit Licht und weißen Hussen sieht die Scheune schon ganz anders aus als vorher. Mit ein bisschen ländlicher Deko oder Strohballen wird das eine richtig runde Sache. Wenn also jetzt jemand merkt, dass auf dem eigenen Hof genauso eine Scheune steht, freue ich mich natürlich über Hinweise.

Was fasziniert dich am meisten an deinem Beruf?

Zum Einen die unterschiedlichsten Brautpaare, die ich treffe und zum Anderen die unterschiedlichsten Vorstellungen und Konzepte zu Hochzeiten. Von rustikal auf einer Wiese mit Foodtruck über eine freie Trauung mitten im Wald bis hin zur Schlosshochzeit mit rotem Teppich ist wirklich alles dabei und ich kann gar keinen Favoriten nennen. Es ist einfach wichtig, dass das Brautpaar genau das macht, was sie sich selbst vorstellen und was zu ihnen passt. Dann steht einer gelungenen Hochzeit nichts mehr im Wege.

Danke Inga.

Hier noch ein Video, damit ihr euch ein Bild von Inga und ihrer Arbeit machen könnt.

 

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Tschüss, Kittelschürze!

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Freitagnachmittag in Hövede im Kreis Dithmarschen. Bei der Fahrt durch die friedliche 70-Seelen-Gemeinde fällt ein weißes Banner ins Auge. „Feld und Flur“ steht in fetten Lettern geschrieben, und ein großzügiger Pfeil nach rechts weist den Weg. Hinter dem klangvollen Namen verbirgt sich der Hofladen von Ina Harbeck. Die 30-jährige Hauswirtschafterin hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und betreibt seit Anfang dieses Jahres ihr eigenes kleines Unternehmen.

„Während der Realschulzeit war mir schnell klar, dass ich ländliche Hauswirtschaft lernen möchte“, verrät die Dithmarscherin. „Für mich ist das Vielfalt pur. Welcher Beruf ist so abwechslungsreich?“, fragt sie und schießt die Antwort gleich hinterher: „Mir fällt keiner ein. Okay, Landwirtschaft vielleicht“, sagt sie schmunzelnd und wirft einen Blick über ihre Schulter gen Kuhstall. Ihr erstes Lehrjahr absolviert die damals 16-Jährige an der Landfrauenschule, einer Fachschule für ländliche Hauswirtschaft, in Hanerau-Hademarschen. Für das zweite verschlug es sie zu Familie Schoof nach Hedwigenkoog.

Das dritte Ausbildungsjahr verbrachte Harbeck bei Familie Frahm-Hagemann in Groß Rheide. „Beides sind tolle Familien, bei denen ich viel gelernt habe“, berichtet sie mit stolzer Stimme und sortiert dabei die ersten Roten Beten des Jahres in ihr Hofladensortiment. Kaum war die Ausbildung abgeschlossen, zog es die frischgebackene Hauswirtschafterin erneut nach Hademarschen. Ein Jahr Oberklasse mit dem Schwerpunkt Vermarktung und Tourismus stand auf der Agenda. „Ein anstrengendes Jahr, aber all die Mühe und der Fleiß zahlten sich am Ende aus“, resümiert sie die Zeit. Es folgten drei erfahrungsreiche Monate in Kanada auf einer Apfelfarm. Die „Betriebsleiterin im ländlichen Raum“ backte Apple Pies für den Hofladen im Akkord. Nach der Wiederkehr folgte eine Festanstellung als hauswirtschaftliche Betriebsleiterin im Niels-Stensen-Haus in Hamburg.

Auf Nachfrage, ob es bereits in der Ausbildung für sie klar war, dass sie sich in Richtung Direktvermarkung orientieren würde, wird sie ganz still, hält einen Moment inne und berichtet von dem plötzlichen Tod ihres Vaters. „Mein Bruder war zu dem Zeitpunkt 18 und noch in der Ausbildung zum Landmaschinenmechatroniker. Er wollte den Betrieb weiterführen, aber erst nach einer zweiten, landwirtschaftlichen Ausbildung. So entschied ich mich, meinen Job in der Hansestadt zu kündigen, und ging nach Hause.“

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Genau in diesem Moment betritt ein Mann mit schwarzer Sonnenbrille, kurzer Hose und staubigen Boots den Hofladen. Ein melodisches „Hello“ ertönt im Raum. Es ist Ian, Inas Partner. Sie und der 39-jährige Australier haben sich vor ein paar Jahren auf dem Volksfest im benachbarten Tellingstedt kennengelernt. „Wo auch sonst?“, sagt sie und lächelt ihm zu. „Ian unterstützt uns auf dem Hof und im Hofladen ungemein. Es schadet nie, einen Zimmermeister auf dem Hof zu haben.“ Ihre Finger deuten auf die hölzerne Hollywoodschaukel vor dem Hofladen. Im kommenden Jahr ist ihr Bruder mit der Ausbildung fertig. Dann wird er die Arbeit auf dem Höveder Milchviehbetrieb übernehmen, und Ina wird sich nach und nach ausschließlich ihrem Hofladen widmen.

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Auf Nachfrage, wer ihr bei der Planung und der Konzeptionierung geholfen habe, verweist die junge Frau erneut auf die Ausbildung. „Insbesondere das Fach ,Vermarktung und Tourismus‘ hat mir sehr dabei geholfen, meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Von der Konzeption bis zur Preisgestaltung, ich hab alle Unterlagen wieder rausgeholt und konnte einfach loslegen.“ Bei der Umsetzung des Businessplanes für den Existenzgründungsantrag erhielt sie Unterstützung von einem befreundeten Dozentenpaar von der Fachhochschule Heide. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor für ihr Angehen ist ihre Entschlossenheit. „Ich wusste genau, was ich dem Kunden anbieten möchte. Regionalität hat bei mir oberste Priorität“, fährt sie fort und lädt zum kleinen Rundgang ein. Die erste Station führt in den alten Apfelgarten. „Das Geld liegt doch auf dem Boden.“ Ihre Hand deutet gen Grund. „Man braucht es nur aufzusammeln.“ Neben den eigenen Birnen, Pflaumen und Kirschen verarbeitet sie die Äpfel zu Köstlichkeiten für ihren Hofladen: Kuchen im Glas, Eingelegtes, Marmeladen oder besondere Öle zieren ihre rustikalen Regale.

Für die Zubereitung hat sie die alte Küche als Gewerbeküche umfunktioniert und angemeldet. Die Dithmarscher Frohnatur packt sich einen Korb und geht erneut in den Hofladen. Besonders stolz ist die passionierte Jägerin auf ihren Kühltresen: Rehsalami, Wildgulasch oder die hauseigenen Fleckviehkreuzungen finden ihren Platz in der Kühlung. „Wir schlachten im Nachbarort Delve. Ich lege großen Wert darauf, dabei zu sein.“ Auch hier kann sie wieder auf ihre Ausbildungsinhalte zurückgreifen und ist geübt im Abpacken und Etikettieren von Fleischerzeugnissen. Zum Abschluss der kleinen Führung macht Harbeck halt vor ihren Bienenkästen. „Sechs Bienenvölker habe ich von meinem Vater. Mittlerweile sind es sieben. Das macht mich mit Abstand zum größten Tierhalter in der Umgebung“, scherzt die Hobbyimkerin.

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„Das Arbeiten von und mit der Natur und ihren Produkten empfinde ich als unheimlich erfüllend und inspirierend. Aber natürlich hole ich mir auch viele Anregungen aus dem Bereich Social Media. Das bilderbasierte Netzwerk ,Pinterest‘ ist da mein absoluter Favorit“, verrät sie. Beim Verabschieden wird es ganz klar: Die hauswirtschaftliche Ausbildung ist ihr eine wichtige Stütze. Ina Harbeck lebt ihren Traum und ist von der Klischee-Kittelschürze ganz weit entfernt.

Eure Deichdeern.

Öffnungszeiten:
Di-Fr:   09:30 – 18:00 Uhr
Sa:      10:00 – 14:00 Uhr

Adresse:
Hofladen „Feld und Flur“
Dorfstraße 19
25782 Hövede
http://www.feld-und-flur.de
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Dritter Tag auf dem Erlebnisbauerhof der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin.

10 Tage „Guten Morgen, Berlin!“

„Guten Morgen, Berlin! Der ErlebnisBauernhof zum Frühstück“ auf der Grünen Woche schließt heute Abend seine Tore. Ein großer Teil der ca. 400.000 Messe-Besucher wird die interaktive Schau über die moderne Landwirtschaft in Halle 3.2 in den zurückliegenden zehn Tagen dann besucht haben. An Rinderstall und SchweineMobil bekamen sie authentische Einblicke in moderne Tierhaltung, neueste Landtechnik veranschaulichte ihnen zum Beispiel, wie effizient heute Pflanzenschutz ausgebracht wird, Landwirte informierten über Fortschrittlichkeit und Veränderungsbereitschaft der Branche.

Besonders rege nahmen die Berliner das Dialogangebot auf dem ErlebnisBauernhof war. 103 AgrarScouts – das sind Landwirte, Agrarstudenten oder Mitarbeiter von Agrarfirmen – standen ihnen Rede und Antwort und waren full time im Einsatz. Landwirt Arnd Lauenstein aus Niedersachsen: „Nach zehn Tagen ist nicht mehr viel von meiner Stimme zu hören – aber der Einsatz hat sich gelohnt. Meine Kollegen und ich haben unzählige tolle, intensive und auch ernste Gespräche geführt. Ich bin mir sicher, dass die meisten Besucher mit neuen Eindrücken und Denkanstößen über die Landwirtschaft nach Hause gefahren sind.“

Quelle: Forum Moderne Landwirtschaft

 

 

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Home is where your Herd is

aufmacher_vonderschulbankinslehrerzimmer„Guten Morgen und herzlich Willkommen in meiner zweiten Heimat“, begrüßt mich eine freundliche Stimme am Eingang der Fachschule für Hauswirtschaft in Hademarschen, Kreis Rendsburg-Eckernförde. Es ist Dorthe Reimers. Die 28-jährige, große blonde Frau schreitet flotten Schrittes den langen, schmalen Schulkorridor entlang. Sie blickt zu mir nach hinten und sagt: „Wir sind heute in der Lehrküche. Das Menü wurde bereits besprochen und wir beginnen gleich mit dem Kochen. Es gibt Seelachsfilet Müllerin Art. Was das genau ist, zeige ich am besten gleich.“ Kurz vor dem Abbiegen in die Küche streift sich Dorthe mit einem gekonnten Handgriff das Haarnetz über. Sie trommelt die kochwütigen Schülerinnen zusammen und zeigt in der vordersten Kochkoje, worauf es beim Fisch zubereiten ankommt. Vor genau 12 Jahren stand sie selbst das erste Mal in dieser Küche – damals noch als Unterklassenschülerin.

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Dass ihre Zukunft mal in der Küche stattfinden würde, wusste Dorthe bereits mit sieben Jahren. Als ihre Eltern einmal kurz das Haus verließen, ermahnten sie ihre Tochter, sie solle wieder keine Eier für ihre Backexperimente verschwenden. „Die Herausforderung habe ich natürlich angenommen und einen Teig aus Mehl, Rasierschaum und ein bisschen Salz gezaubert. Die Masse habe ich dann zum „backen“ auf der Heizung im Wohnzimmer verstrichen. Als meine Eltern zuhause eintrafen, präsentierte ich stolz „mein Brot“. Ich bekam großen Ärger, den ich nicht nachvollziehen konnte. Schließlich hatte ich keine Eier verschwendet“, resümiert die ehemalige Pellkartoffelkönigin und „Erfinderin der Kartoffelpralinen“. Spätestens danach hatte keiner mehr Zweifel an ihrem Berufswunsch Hauswirtschaft. Ein paar Jahre und ein Realschulabschluss später besuchte die damals 16-Jährige dann endlich die Fachschule für Hauswirtschaft im ländlichen Raum. Das Besondere an der Schule: Die einjährige Internatszeit wird gleichzeitig als erstes Lehrjahr anerkannt. „Ich hab das ganze Wissen, das mir hier vermittelt wurde aufsogen wie ein Schwamm“, betont sie. „Für mein zweites Lehrjahr zog es mich nach Sommerland im südlichen Kreis Steinburg. Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb arbeitete sie im Haushalt und unterstütze tatkräftig bei den Melkzeiten. „Wer ein Jahr im Mädcheninternat übersteht, den schreckt so schnell kein Kuhstall ab“, sagt sie mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Für das dritte Lehrjahr zog es Dorthe in einen Privathaushalt. „Für mich eine ganz besondere Zeit, und wenn man so möchte ein kleiner dunkler Fleck in meinem Lebenslauf, denn kurz vor Ende der Ausbildung wechselte ich auf eigenen Wunsch zurück nach Sommerland, um dort die Ausbildung zu beenden.“ Sie wirft einen Blick über ihre Schulter und beobachtet ihre Schülerinnen beim Zubereiten. „Im Nachhinein betrachtet, kam mir diese Erfahrung, die ich damals mit dem Lehrstellenwechsel gemacht habe, zu Gute, denn ich werde immer noch von teils ehemaligen Schülern nach Rat gefragt, wenn es um dieses sensible Thema geht.“

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Zum Ende des dritten Lehrjahres gewann die gebürtige Hohenasperin den Berufswettbewerb, der von der Landjugend ausgerichtet wird, in der Kategorie Hauswirtschaft. Auf Bundesebene schaffte sie es sogar unter die Top Fünf. Wie sich erst im Nachhinein herausstellte, war dieser Wettbewerb der Grundstein für Dorthes spätere Landjugendkarriere. „Man lernte tolle Leute kennen und plötzlich, eh man sich versah, war ich mit im Landesvorstand“, fügt sie hinzu.

Nach der Ausbildung folgte die Rückkehr nach Hademarschen. Dieses Mal als Oberklassenschülerin. Das Jahr verging im Fluge und Dorthe fühlte sich bestens vorbereitet für das Berufsleben. Sie wusste bloß nicht auf welchen Beruf genau. Ihre Unentschlossenheit zog sie für neun Monate auf einen Milchviehbetrieb nach Kanada. „Ich hatte die naive Hoffnung, dass mir dort einfällt, was ich machen soll. Es kam aber keine Erkenntnis. Auch nicht am Abflugstag“, zeigt sie sich einsichtig. „Ich fing also an mich überall vorzustellen: Hotels, Großküchenleitung, Altenheime, aber immer fehlte das gewisse Etwas.“ Dann kam der Anruf von Gudrun Krey, langjährige Lehrerin an der Landfrauenschule. Sie suche nach tatkräftiger Unterstützung für die Grüne Woche, da sie zu wenig Blaumeisen für Berlin hatte. Dorthe willigte ein und „flog“ das zweite Mal unter schleswig-holsteinischer Flagge in die ehemalige CMA-Halle. „Beim „Trinkgeldessen“ mit den Blaumeisen gab mir Frau Krey dann den Wink, ich solle doch mal eine Bewerbung einreichen, da die Schule eine hauswirtschaftliche Betriebsleitung suche.“ Und da war er. Der Job nach dem Dorthe gesucht hatte auf dem Serviertablett. „Alles dabei: Spannung, Spiel und was zum Naschen“, scherzt sie. Sie bekam die Stelle und es folgten sechs Jahre als hauswirtschaftliche Betriebsleiterin im Internat. Der geringe Altersunterschied zu den Schülerinnen war nie ein Problem. „Im Gegenteil, denn ich bin sehr dicht an den Themen dran, die die Mädchen (und die paar Jungs) gerade bewegen.“

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Ein Zwischenruf aus der zweiten Koje hallt durch die Küche: „Frau Reimers, was machen wir mit dem Rest Ei von den Kirschtaschen für den Nachtisch?“ „Einen Moment bitte“, sie steht kurz auf, dreht sich in Richtung Schülerin und erwidert in die Runde: „Bitte einfach die Taschen mit dem restlichen Ei bestreichen. Das gibt einen tollen Glanz.“ Und setzt sich wieder. „So, und jetzt möchte man sicherlich wissen, wie ich an die Fachlehrerstelle kam?“ und schießt die Antwort gleich hinterher: „Viele unserer Kollegen gehen dieses und kommendes Jahr in Rente. Frau Krey ging bereits diesen Sommer, zwei weitere werden zum Sommer 2017 in Pension gehen. So ergab sich ein Fachlehrermangel und um es weiterhin zu gewährleisten, die angemeldeten Schüler im kommenden Jahr zu beschulen, war es wichtig eine Fachlehrerstelle dafür zu schaffen.“ Im Gegensatz zu Studienräten, die nach dem Studium ins Referendariat übergehen, ist es bei Fachlehrern so, dass ihre Stelle „geplant“ sein muss. Also nur, wenn konkreter Bedarf geäußert wird, darf eine Fachlehrerreferendariatsstelle ausgeschrieben werden. „Das wiederum hat den Vorteil, dass ich nach dem Referendariat einen Arbeitsplatz an der Schule sicher habe“, schlussfolgert die engagierte Vollblut-Hauswirtschafterin. Ihre Lehrerausbildung erfolgt über das BerufsBildungsZentrum am Nord-Ostsee-Kanal, der Mutterschule der Fachschule für Hauswirtschaft. Montags unterrichtet sie in Hademarschen, donnerstags in Rendsburg am BBZ. Den Rest der Arbeitswoche verbringt sie mit pädagogischen Weiterbildungen und Schulbesuchen von Mitreferendaren. 

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Dorthe blickt auf die Uhr und erinnert ihre Köchinnen zeitnah ihren Tisch vorzubereiten. Während sie weiter über ihre Vita erzählt, beobachtet sie zeitgleich jeden Schritt, der in den zwölf Kojen geschieht. Multitasking par excellence. Am Ende versammeln sich Service- und Kochschülerinnen um den großen Tisch. Die Schülerinnen wiederholen, worauf es bei „den drei S“ (Säubern- Säuern- Salzen) ankommt und was mit Seelachsfilet „Müllerin Art“ (mehlierter Fisch mit Salz-Petersilienkartoffeln und Zitronenbutter) gemeint ist. Mein Blick schweift ab auf ein Zitat, dass ich auf einem Notizblock sehe: „Home is where your Herd is“ steht darauf geschrieben. Jetzt verstehe ich, was sie eingangs mit ihrer zweiten Heimat bei der Begrüßung meinte. Dann hält Dorthe die Tür zum großen Speisesaal auf und lädt mit einer einladenden Handbewegung ein, sich zu Tisch zu begeben. „Darf ich in mein großes Esszimmer einladen?“

Eure Deichdeern.

 

 

 

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Spermaparty

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Wenn man in meinen Kalender schaut, könnte man denken, ich sei ein ziemlich krasser Partygänger – insbesondere unterhalb der Woche. Beim genaueren Betrachten bemerkt man jedoch schnell, dass es sich hierbei nicht um Cola-Korn-Discofox-Partys handelt, sondern um „Hausfrauenpartys“.
Was ist das? Abends ab 19:30 Uhr, wenn die Kinder im Bett sind und die Bordsteine hochgeklappt wurden, wird es laut in den Gastgeberküchen im ländlichen Raum. Hier treffen sich die mehr oder minder desperaten Hausfrauen. Warum grad die? Diese besondere Spezies ist super empfänglich für Schnickschnack. –
Gestatten, ich bin eine von ihnen. Ich war schon fast auf jeder Party. Willst du auch? Kein Problem. Hier einen kurzen Szeneview. Als Einstieg in die Partyszene empfehle ich euch die Klassiker: Thermomix-, Putz-, Tupper- oder Schmuckpartys. Sitzen, sabbeln, Salzstangen muffeln. Hier kann man sich wohlfühlen und berieseln lassen. Ein bisschen Landgossip gibt es neben einem Gastgeschenk sogar gratis.
Den Fortgeschrittenen, die für die nächste Ebene bereit sind, empfehle ich Bastelpartys. Aber Obacht, hier fällt es sofort auf, wenn man das erste mal dabei bist und zum Beispiel noch nie einen Stempel benutzt hat oder nicht den Unterschied zwischen Azur und Aquamarin kennst. Oberpeinlich.
Wenn du auch diese ergebnisorientierte Fete überstanden und gemeistert hast, bist du wirklich bereit für den Olymp: die Dildoparty. Eine Hausfrau, quasi eine von uns, stellt Dildos und Vibratoren sämtlicher Couleur vor und reicht diese in der Runde rum. Ähnlich wie die Fleischplatte bei Muttern zu Weihnachten. Dazu gibt es halbtrockenen Sekt. Der macht nämlich schön dumm und hemmungslos. Langsam wird das billige schwarze Satintuch nach rechts aufgekrempelt. Zum Vorschein kommen Analkette und Co auf dem Bügelbrett(!). Mein Lieblingsmoment war der, als sich die Mittfünfziger Dame vom örtlichen Hagebau Baustofftresen einen Vibrator zum Testen an die Nasenspitze hielt. Leute, das ist nichts für schwache Nerven. Ihr müsst euch vorher klar darüber sein, mit wem ihr in dieser Runde sitzen möchtet.
Seit kurzem beobachte ich einen neuen Trend: Auch Männer veranstalten nun Hauspartys. Allerdings geht es dabei männlicher zur Sache: Ein Weber-Mensch führt die Herren in die Kunst des Grillens ein. Der moderne Mann hat nebst Grill und Grillkoffer nämlich auch einen Smoker.
Doch aufgepasst! Um die Ecke lauert schon die nächste Konsumfete auf: die Spermaparty. Zugegeben, der Name ist etwas speziell, aber es beschreibt das worum es nunmal geht: Samen, genauer gesagt Bullensperma. Ein Anpaarungsberater eines Rinderzuchtverbandes erläutert Landwirten anhand eines Kataloges, welcher Bulle ein top Vererber für seine Ladies wäre. Dazu gibt es Bier und Dorfschnack. Natürlich sind die Herren-Veranstaltungen gut besucht. Schließlich gibt es auch dort ein Gastgeschenk.
In diesem Sinne, Party hard!
Eure Deichdeern
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10 Dinge, die du wissen solltest, wenn du dir einen Bauern angelst

87Bauern sind ganz besondere Menschen – insbesondere, wenn es um Dates und Beziehungen geht. Du möchtest auch gerne mit einem Landwirten anbändeln? Good choice. Ich habe für dich 10 Facts aufgeschrieben, die du vorab noch wissen solltest, wenn du und dein Herz sich für einen Hofbuben entscheiden.

1. Kein Date vor 21 Uhr.

Während sich der Ottonormalverbraucher so zwischen 19 und 20 Uhr zum Rendez-vous verabredet, schlägt der Herzbube ein lockeres „mir passt es ab neun“ vor. Sieh es mal so: Du kommst nie in die Dinner-Rushhour und kriegst immer einen Tisch. –> „Was Sie wollen einen Tisch für heute Abend? Unmöglich…achso, erst um 21 Uhr? Kein Problem.“

2. Strumpfhosentot.

Ladies, gewöhnt es euch ab in 15 €-Strumpfhosen zu investieren. Im Regelfall hat euer Date so dermaßen raue Hände, dass eine kleine, streichelnde Hand über das Knie ausreicht, um im Gothic Look die Location wieder zu verlassen. Doch es gibt Licht am Ende des Strumpfhosen-Tunnel: Ich habe jetzt ein letztes Mal groß investiert in „die Höhle der Löwen“-Strumpfhose von Bataillion Belette investiert. An Drahtbürsten getestet. So kann die Ersatz-Strumpfhose im Schrank bleiben.

3. Taktvoll.

Spätestens mit 14 wurde jeder Hoferbe zur Tanzschule geschliffen – ob er wollte oder nicht. Manche gingen freiwillig, andere bekamen einen Tanzschulgutschein und Lack (!)-Tanzschuhe zu Weihnachten und mussten was draus machen. Wie dem auch sei, tanzen können sie auf jeden Fall alle. Wobei eine Discofox-Ausbildung und  Taktgefühl zwei Paar (Lack-) Schuhe sind.

4. Hebamme auf Abruf.

Früher mussten die Landwirte oft zuhause bleiben, insbesondere wenn der Geburtstermin einer Färse (eine „Erstgebärende“ Kuh) näher rückte. Da hat sich allerdings ganz schön was getan auf dem Gebiet. Smartphone-sei-Dank könnt ihr heute gepflegt zum Grillabend fahren, weil der Bauer seinen Kreißsaal, sprich seinen Abkalbebereich, per Videokamera im Blick hat. Ein kleiner Schritt für die Digitalisierung, aber ein großer Schritt für die Unabhängigkeit.

5. Der Macher.

Du erstellst unheimlich gerne Do-it-yourself-Pinterestboards? Glückwunsch, damit deine Inspirationen nicht digital verpuffen, sondern auch umgesetzt werden, empfehle ich dir dringend dir einen Bauern zu angeln. Er ist nämlich Architekt, Statiker, Maurer, Betonbauer, Zimmermann und Tischler in Personalunion. Ein Macher halt.

6. Armageddon.

„Hey, wie war dein Tag? “ – „Gut.“- „Wirklich? Was hast du denn gemacht?“ Werte Damen, stellt die Frage nur, wenn ihr ausreichend Zeit und gute Laune habt. Es folgt nämlich eine Aneinanderreihung von Geschehnissen, die aus der Autorenfeder von Pleiten, Pech und Pannen stammen könnten. Denn ganz wichtig: Irgendwas geht immer kaputt. Womit wir bei Punkt 7 wären.

7. MacGyver.

„Weiß der Bauer keinen Rat, nimmt er Draht. Hat er den nicht zur Hand, nimmt er Band!“ Im tiefsten Inneren eines jeden Bauern steckt ein kleiner MacGyver, der nahezu täglich zum Vorschein kommt. Großes Plus für dich: Landwirte sind Positivdenker. Es gibt nichts, was sie nicht repariert kriegen. Und sollten sie es doch einmal nicht gerichtet bekommen, kennen sie irgendjemanden, meist mit schrägem Spitznamen (Kuddel, Kröte, Knackwurst), den sie auch an einem Sonntagnachmittag anrufen dürfen und der das Problem löst. Wichtige Währung auf dem Dorf, die du dir merken solltest: Kiste Bier.

8. Verliebt Trecker fahren.

Du hast im März, April, Mai, Juli, August, September oder Oktober Geburtstag? Häppi Börsdäi, du darfst mit deinem Schatz an deinem Ehrentag eine Runde mit auf dem Trecker fahren und die Zweisamkeit genießen. Sieh es doch mal so: Andere müssen dafür auf das große Jochen Schweizer-Portfolio zurückgreifen. Kleiner Tipp: Pflügen ist als Sozius nicht die beste Wahl. Du sitzt die ganze Zeit in Schräglage und als Dank wendet er sich die meiste Zeit nach hinten gen Anbaugerät.

9. Pläne ändern sich.

Du bist ein kleiner Orga-Freak und planst gerne im Voraus? Glückwunsch, wenn du mit einem Landwirten liiert bist, kannst du diese bad-behavior endlich ablegen und den Tag einfach mal passieren lassen. Irgendwas kreuzt immer deine Pläne: Kuh kalbt, Ersatzteile besorgen, Milchkontrolle oder einfach die Oma zum Kartenclub chauffieren. Großes Plus, wenn ihr dann auch noch eingeladen seid: Wer zu spät kommt, hat den großen Auftritt. Dein Outfit bekommt das Rampenlicht, das es verdient.

10. Wochenende ist nicht Wochenende.

Wenn du mit einem Landwirten anbändelst, solltest du wissen, dass Wochenende und Wochenende zwei völlig verschiedene Dinge sind. Das Wochenende, das du kennst, beginnt am Freitagnachmittag und endet mit dem Tatort am Sonntagabend. Für den Bauern bedeutet der Begriff Wochenende lediglich das Ende der Woche. Kleiner Tipp: Wenn du ein gemeinsames Wochenende genießen möchtest, empfehle ich dir ein Kurzurlaub auf dem Bauernhof. Das Beste daran: Der Montag fällt dir als normaler Arbeitnehmer gar nicht mehr so schwer, weil du dich Samstag und Sonntag auf de Hof austoben durftest.

Viel Spaß beim Angeln.
Petri heil,

Deine Deichdeern.

Hofladenliebe: Regionale KÜSTlichkeiten

img_1354„Moin, ich bin Annika und die #Gründerin von Hofladenliebe, einem #Online#Hofladen. In meinem Shop verkaufe ich heimische Produkte, die ich fast alle direkt vom Erzeuger erhalte.“ Mit diesen Worten begrüßt Annika Beckmann aus Bargenstedt, Kreis Dithmarschen, ihre virtuellen Gäste auf ihrer Homepage. Doch wer steckt hinter dem #Start#Up? Ich hab die 25-Jährige für euch zuhause besucht. 
 
In jedem Ende liegt ein neuer Anfang. So war das auch bei Familie Beckmann. Als Ehemann Ole seinen Arbeitsplatz von Niedersachsen ins heimische Dithmarschen wechselte, wollte er zum Abschied seinem alten Arbeitgeber „etwas Schönes aus der Heimat“ schenken. Ein Präsentkorb mit Erzeugnissen aus der Region sollte es sein. Damit das Präsent aber auch optisch etwas hermache, bat er seine Frau Annika um Hilfe. Schließlich sei sie der kreative Part in der Beziehung. Gesagt, getan. Das war die Geburtsstunde der ersten Präsentkiste aus ihrer Hand. Dass sie heute, ein knappes halbes Jahr später daraus ihr eigenes Start-up entwickle, habe die 25-Jährige zu dem Zeitpunkt noch nicht erahnen können.
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Zunächst sollte es bei dem einen Korb bleiben, doch dann kam der Sommer und die Ernte. Da Mann Ole beruflich beim Lohnunternehmen voll eingespannt war, beschloss die junge Verlagsangestellte ihre Sommerabende mit der Ausarbeitung eines Konzeptes für ihr Online-Hofladen-Start-up zu füllen. Auch ein Name war schnell gefunden: „Hofladenliebe“ sollte ihr Unternehmen heißen. Neben ihrem „Herz für das Schöne“ konnte Annika Beckmann auf ihre Fachkompetenz in den Bereichen Marketing und Gestaltung zurückgreifen, die sie an der Fachhochschule Lübeck im Bachelorstudiengang „Informationstechnologie und Gestaltung“ erwarb. „Um mir noch etwas betriebswirtschaftliches Knowhow anzueignen, entschied ich mich damals für ein Managementstudium in Lancaster in Großbritannien“, erzählt die große blonde Frau. „Das kam mir bei der Erstellung des Businessplanes zu Gute.“ Der Plan beschreibt, wie die Geschäftsidee funktionieren soll, an welche Zielgruppe sie sich richtet, wo die Chancen und Risiken liegen und ob sich das ganze Vorhaben überhaupt lohnt. Er sollte vor der Realisierung der Geschäftsidee erstellt werden, um so das Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen; er ist somit eine Art Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie der Idee. Annika analysierte auch ihre Mitbewerber genau. Dabei stieß sie auf Klaus Meyn. Er ist Inhaber vom „Dithmarscher Spezialitäten Versand“ und wollte seinen Präsentkörbeservice, den er neben seiner Tätigkeit als Fleischgroßhändler ausübte, gerne abgeben. Annika war also zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Als der Sommer sich dem Ende zu neigte, war die vollberufstätige Frau fertig mit ihrer Analyse und ihrer Ausarbeitung und ging mit einem Zeitplan in die Vollen: Am 1. Oktober ging die Homepage live. Von anfänglichen 17 Präsentkisten steigerte sie sich rasch auf 150 Kisten monatlich. „Das mache sich aber auch in der Lagerkapazität bemerkbar“, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu. Es sei aber für alles gesorgt.
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Umfangreiche To-Do-Listen zieren die Pinnwand hinter ihrem Rücken. Die Begriffe „Homepage“, „Marketing“ oder „Bestellungen“ strahlen dem Betrachter auf neonfarbenen Zeteln entgegen. Die Post-its, die sich darunter verbergen, warten nur darauf von der Ordnungsaffinen Dithmarscherin abgehakt zu werden. Wie läuft es eigentlich mit der Produktakquise? Aktuell hat sie 16 Produkte in ihrem Portfolio. Neben den gängigen Klassikern, wie Mettwurst, Schokolade oder Marmelade, finden sich auch Spezialitäten, wie fertig verarbeitete #Kohlrouladen oder #Schmöltnöt (Schmalznüsse) in ihren Kisten wieder. Annika legt großen Wert darauf, dass sie die Erzeuger kennt und weiß, wie die Produkte hergestellt wurden. „Schließlich möchte ich auch wissen, wo mein Essen her kommt. Das gleiche Bedürfnis haben meine Kunden auch.“ In regelmäßigen Blogposts stellt sie die regionalen Bezugsquellen vor. Diese werden, neben weiteren Fotos und Beiträgen viral über ihre Social Media Kanäle gestreut. „Immerhin gelangen ein Viertel meiner Kunden über Facebook und Instagram auf meine Homepage. Tendenz steigend“ ergänzt Annika, die regelmäßig ihre Statistiken auswertet. „Der durchschnittliche Warenkorb beläuft sich dabei auf 25 bis 65 Euro und die wertigere Holzkiste werde trotz des höheren Preises bevorzugt gekauft.
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Und wie sieht es in der Zukunft aus? „2017 werde ich Dithmarschen penetrieren mit meiner Kiste und wer weiß, 2018 könnte es dann schon weitere regionale Küstlichkeiten-Kisten geben. Immerhin hat Dithmarschen auch attraktive Nachbarkreise mit tollen Erzeugnissen.“
Mehr Infos unter: hofladenliebe.de