FoodLab – ein Ort, viele Möglichkeiten

Moin!

Das FoodLab in Hamburg ist Hamburgs neuer „place to be“ für alle, die im Bereich Gastronomie, Essen und Getränke arbeiten. Eröffnet wurde das FoodLab im Mai 2020 und bietet seitdem viele verschiedene Optionen für alle aus der Gastro – und ihr anhängenden Branchen.

Was ist denn das FoodLab genau?

Das FoodLab ist ein Ort, der viele Orte in sich vereint und so einzigartig in der Hansestadt ist. Es bietet einen Coworking-Space für Food Startups, Event-Küchen, ein Popup-Restaurant, sowie ein Media Studio bestehend aus Showküche und Esstisch für Events und Fotoshootings, sowie ein Café als auch eine Weinbar. Das alles befindet sich auf 1200 qm in der Hafencity.

Wer hat’s erfunden? Die FoodLab-Erfinderin heißt Christin Siegemund und ist nicht nur Gründerin, sondern auch Geschäftsführerin beim FoodLab. Sie ist studierte Marketing- und Kommunikationswirtin. Sie hat das FoodLab ganz alleine – wortwörtlich – aus dem Boden gestampft, ohne Investor oder ähnliches. Hinter dem FoodLab stehen nur Christin und ihr rein weibliches Team. #Girlpower

Im Pop-up Restaurant im FoodLab habt ihr die Möglichkeit mit eurer Restaurant-Idee einen Testlauf zu machen, oder aber falls ihr euch neu erfinden wollt als Restaurant, ein neues Konzept zu testen. „Pop up“ heißt soviel wie, „ plötzlich aufploppen“ und bedeutet hier, dass ihr euch für einen Monat im Restaurant einmieten könnt.

Ein Blick ins Restaurant. Hier seht ihr schon die Elbe im Hintergrund.
Fotos: FoodLab Hamburg

Das Restaurant verfügt über 60 Plätze und einen Loungebereich. Man kann entweder sein eigenes Equipment und seine Haus- und Hof-Lieferanten mitbringen oder aber Unterstützung vom FoodLab bekommen. Ihr bekommt Equipment gestellt und Hilfe bei der Suche nach passenden Lieferanten. Eine Getränkebar, Chef‘s Table, ein Reservierungstool, sowie eine einsehbare Küche sind im Restaurant vorhanden. On Top gibt‘s noch einen Blick über die Elbe! Schick!

Das letzte Popup Restaurant war das „Fully Loaded fries by Popp“, welches den Oktober über sein Gastspiel im FoodLab hatte, bevor der erneute Lockdown kam. Normalerweise gibt es sonst, wie oben schon einmal erwähnt, alle vier Wochen ein „neues“ Restaurant.

Speisekarte der „Fully Loaded Fries by Popp“. Das letzte Pop-up Restaurant vor dem Lockdown.

Im Lockdown hat sich Christin überlegt aus dem Popup-Restaurant, welches wegen der Bestimmungen geschlossen bleiben muss, ein Pop up-Fenster zu machen. Wenn man durch das Fenster hindurch sieht, kann man sehen, wie fleißig gekocht wird. Die Speißen werden dann einfach zum Mitnehmen verkauft.

Es gab schon Kekse und Kakao, Bun Baos (asiatische Burger) und es kommen noch persische Suppen sowie Geschmortes und Fischfrikadelle dazu. Die Köche hinter dem Fenster sind im Schnitt einen bis drei Tage vor Ort. Das Fenster soll den Spaziergängern in der Hafencity einen Einblick in die bunte Gastro-Welt Hamburgs ermöglichen. Eine tolle Sache um die Gastronomie weiterhin unterstützen zu können.

Was gibt’s denn noch mehr im FoodLab zu entdecken?

Von der Theorie eurer Idee bis zur Umsetzung in die Praxis bekommt ihr alles im FoodLab. Ihr findet dort einen Spielplatz, wo ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt und nach Herzenslust tüfteln, kochen und denken könnt. Die Küchenfläche erstreckt sich auf 220 qm unterteilt in fünf verschiedene Gastroküchen in denen ihr euch ausprobieren könnt. Aber auch Nachhaltigkeit kommt hierbei nicht zu kurz, denn das FoodLab hat einen eigenen Komposter. Der daraus entstehende Hummus geht an Lieferanten zurück, die ihn dann zum Beispiel in der Landwirtschaft einsetzen können.

Das Media Studio mit Showküche und Essbereich.

Im Media Studio könnt ihr an der Grundidee für die mögliche Vermarktung eures Produktes feilen. Egal ob Food Fotografie für ein Kochbuch, kleine Videos für eure Social-Media-Auftritte, nichts ist hier unmöglich. Das Studio hat 80 qm und besteht aus einer Showküche und einem Esstisch für sechs Personen. Ihr habt auch eine Auswahl an Requisiten, Hintergründen und Tageslichtlampen vor Ort. Ein Arbeitsplatz für die Weiterverarbeitung des Materials findet ihr direkt neben an.

Das neue Coworking-Space für alle aus dem Food & Beverage-Bereich

Das Coworking-Space ist speziell für alle aus dem Food & Beverage-Bereich angelegt worden. Vom Food Startup, über Food Designer*in oder Food Journalist*in, hier findet jeder einen Platz. Bonus: Das Coworking-Space ist sieben Tage die Woche an 365 Tagen im Jahr geöffnet.

Wenn ihr euch für einen Platz im Coworking-Space entscheidet, bekommt ihr eine Schlüsselkarte. Diese Schlüsselkarte sichert euch den Weg zu 52 Arbeitsplätzen mit Schreibtisch (120 x 60 cm), Stuhl, Lampe und Papierkorb. Obendrauf bekommt ihr noch Highspeed-WLAN, Drucker, Schließ- und Postfächer, eine Kaffee-, Tee- und Wasserflat sowie kostenloses Networking. Ihr bekommt natürlich einen festen Platz zugewiesen, für ruhigere Meetings oder Videocalls gibt es aber auch Sichtschutz- und Trennwände oder die Möglichkeit sich in ruhigere Ecken zurück zu ziehen.

Der Coworking-Space im FoodLab.

Das Herzstück des Coworking-Spaces ist aber der Community-Thresen mit zehn Stühlen. Am Tresen steht euch Community-Managerin Rike mit Rat und Tat zur Seite. Hier bekommt ihr neben persönlichem Support auch regelmäßige Angebote von Partnern zu Deep Talks und Workshops. Die Themen umfassen alles, was ihr für euer Business braucht, zum Beispiel: Handel, Preisgestaltung, Skalierung, Recht, Produktion, Business Plan, Finanzierung und mehr.

Wer jetzt denkt, dass das schon alles war, den muss ich enttäuschen, denn das FoodLab bietet noch ein „Accelerator Program“ (bedeutet übersetzt „Beschleuniger“ oder „Gaspedal“ Programm) für Startups in Kooperation mit den Großen in der Lebensmittelbranche. Dieses Coaching Programm wird direkt auf die Startups zugeschnitten einen Platz im Coworking Space oder einer Küche gibt es noch dazu.

Die Coaches kommen aus einem Expertennetz, das sich über ganz Deutschland erstreckt und stehen dann den Startups immer stundenweise zur Verfügung. Ein weiterer Austausch mit anderen Startups und Firmen wird durch regelmäßige Community-Events ermöglicht. Abgerundet wird das „Accelerator Program“ nach 6 Monaten mit dem „Demoday“ bei dem die Ergebnisse einem Publikum präsentiert werden.

Zu guter letzte sitzt ebenfalls noch eine Agentur mit im Food Lab. Die Creative Food Agentur hat sich auf Innovation & Future Labs, Food Konzepte & Kreationen sowie Produkt & Rezeptentwicklung uvm. spezialisiert. „Die Kreativität ist ihr Schlaraffenland“, sagt die Agentur über sich selbst. Sie sieht sich als Markenagentur mit Foodfocus und arbeitet mit Spezialisten aus allen Bereichen wie Produktentwicklung, Experten aus Design sowie Futurologen zusammen.

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