„Familie, Job, Blog – Wie machst du das alles?“

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Fotos: einguterplan.de

„Familie, Job, Blog – Wie machst du das alles?“ Leute, ich will euch nichts vormachen. Das ganze ist keine Zauberei, sondern einzig und allein eine gute Organisation. Damit ich mit all den Terminen nicht durch den Tüddel komme, brauche ich einen Plan. Einen guten Plan. Wie sich das für einen „digital native“ gehört, habe ich einen analogen Kalender. Aber nicht irgendeinen, sondern einen Plan, der auf mich aufpasst. An dieser Stelle werfe ich schon mal – wie sich das gehört – den Begriff der Achtsamkeit in den Raum.

Achtsamkeit? Keine Nachhilfe: Jedes Jahr wird ein neuer Begriff durchs Land getrieben. Im einen Jahr war es Resilienz, im nächsten Jahr postfaktisch und wenn nix mehr geht, dann geht der Evergreen, die Nachhaltigkeit. Alle drei Begriffe nerven mich sehr, weil ich einen inflationären Gebrauch dessen wahrnehme. Im vergangenen Jahr gesellte sich dann noch ein vierter Begriff dazu: Die Achtsamkeit. „Achtsam durch die Adventszeit“, „achtsam schlemmen“, „achtsam Fenster putzen“ – du kannst alles machen, hauptsache du bist dabei achtsam mit dir und deiner Umwelt. Wow.

Früher haben eine Familienflasche Lambrusco und ein ausgewählter Kreis an guten Freunden dazu beigetragen, einmal im eigenen Leben stramm auf die Reset-Taste zu drücken. Nur um sicher zu gehen, dass man nicht unter die Räder kommt. Heute geht man das etwas „professioneller“ an, ich würde sogar behaupten „erwachsener“. Und jetzt kommt die Stunde der Wahrheit: Auch ich bin von diesem achtsam-mit-sich-sein gecatcht.

Statt also in fuseligen Lambrusco zu investieren, gönnte ich mir in diesem Jahr einen anstänbdigen Jahresplaner. Er heißt Der gute Plan* und ist genau das, was er verspricht. (*Gönnte ist gelogen. Ich habe ihn als Rezensionsexemplar geschenkt bekommen. So viel zum Thema erwachsen. Pah!) Nun haben wir also 2018 und mein neuer „Jahresplaner mit Self-Coachingteil für mehr Achtsamkeit und weniger Stress“ (wow!) wirbt mit dem Hashtag #zweitausendachtsam. Ein sarkastisches „Donnerwetter“ prüstet aus meinem Inneren heraus, mein Kopf rät mir aber mich drauf einzulassen. Schließlich fahre ich mit dieser Vision-Ziele-Kiste seit dem TopKurs 2013 sehr, sehr gut und bin dadurch konsequenter und in Folge auch erfolgreicher geworden. Man kann das ganze also belächeln, aber es hilft mir ungemein meinem Alltag mit Kind, Mann, Haus(halt), Ferienwohnung, Fulltime-Job, Freundschaften und Co. zu meistern. Ohne Nervenzusammenbruch oder Klapskalli.

In der Praxis sieht das so aus, dass ich mich jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr einschließe, um mein altes Jahr zu reflektieren und das neue Jahr mit meinen persönlichen und beruflichen Zielen zu planen. Das ganze mache ich dann erst mit mir aus und dann stelle ich es einer sehr guten Freundin und Mentorin vor. Sie macht das selbige, so dass wir uns immer updaten und anspornen.

Warum nun ausgerechnet „Der gute Plan“? Es gibt ja auch eine große Bandbreite an weiteren Kalendern. Stimmt. Im vergangenen Jahr hat mich der Klarheit-Kalender durch das Jahr begleitet. Der Coachingteil hat mir sehr gut gefallen und er war äußerst stimmig auf einander aufgebaut. Das einzige Manko: Ich musste die Daten selbst eintragen, was natürlich zur Folge hatte, dass ich in den Tüddel kam und zwei Monate falsch eintrug und anschließend alles streichen musste. Als kleine Kreativmietze, die ein Auge „für das schöne hat“, der Tot. So konnte ich mich zwei Monate lang schön über meine Dusseligkeit ärgern und habe sie schön täglich vor Augen geführt bekommen. Kontraproduktiv. Ich brauche also einen Kalender, der schon Daten hat.

Bei Instagram habe ich meine Community in den Storys gefragt, was sie mir für Kalender empfehlen könnten. Die Resonanz war riesig – und nicht zuletzt auch der Anreiz für diesen Blogbeitrag. <3 Dabei fiel besonders häufig Der Gute Plan, Nuts & Golden, THE NEW YOU sowie der Taschenkalender des örtlichen Landhändlers samt Düngetabellen und Saatgutempfehlungen (laut Follower auch „eine Art Coachingteil“. Genau mein Humor. Ihr seid großartig.) Ich gebe zu, ein A4-Kalender, wie ihn Nuts & Golden anbietet, hätte mir auch gut gestanden, aber der gute Plan überzeugte mit dem besten Rundum-sorglos-Paket und so schaffte er es in mein Leben.

Ich könnte euch jetzt jede Seite abfotografieren und zeigen, wie der Kalender aufgebaut ist. Das haben andere aber schon super gemacht und im Sinne der Achtsamkeit spare ich mir diese Dopplungen. Hah! 🙂

Geplante Grüße,
eure Deichdeern

Für mehr Transparenz: Den Kalender habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Für den Beitrag habe ich kein Honorar erhalten. Ich habe ihn geschrieben, weil ich ihn einfach gut und hilfreich finde. 

3 Gedanken zu „„Familie, Job, Blog – Wie machst du das alles?“

  1. Maren sagt:

    Wenn ich das richtig sehe,
    ist der 2018sam Kalender vergriffen 🤔
    Aber für 2019 wird’s vorgemerkt – wertvoller Tipp –> DANKE 🤗

    • deichdeern sagt:

      Danke für deinen Kommentar. Wenn ich das richtig sehe, dann hast du recht! Ich meine am 15.1. kommt Nachschub, wenn das noch reicht. Mmmh, blöd. 🙁

  2. Corinna sagt:

    Hallo Julia,
    nachdem du im letzten Jahr den Klarheit-Kalender erwähnt hast, haben wir uns den auch zugelegt. Unsere Termine organisieren wir eigentlich digital, aber ich fand den Coachingteil ganz spannend. Außerdem wollte ich ihn für die Wochenplanung hier nutzen. Richtig durchgesetzt hat sich das allerdings nicht. Irgendwie machen wir dann doch alles mit dem Handy, Obwohl ich den Kalender sehr schick fand. Ich habe auch schon mal ein Bullet Journal probiert – in ganz simpel. Das fand ich auch nicht schlecht.
    Eigentlich würde ich mich gerne mehr von den ganzen To-Do’s lösen. Aber Chaos ist ja auch nicht so achtsam …
    Viele Grüße in den Norden, Corinna

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