DIY | So baust du dir einen Strandkorb

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Moin! 

Heute habe ich ein ganz besonders maritimes DIY* (*Geile-Leute-Abkürzung für „do it yourself“) für euch. Tadaaa, eine Anleitung, wie man sich einen Strandkorb aus vier Paletten und ein wenig Rauspund* (*Geile-Leute-Begriff für billiges Holz) selber bauen kann.

Etwas weiter unten seht ihr dann, warum ich mich dafür entschieden habe, die 8hochwertigen Outdoor-Textilien von Liv Interior* (Kooperation mit fettem 20 % Rabattcode für euch!) dazu zu kombinieren.

An Material benötigt ihr:

  • 4 Paletten (Ich hab Pfandfreie genommen. Richtige Europaletten kosten 25 € Pfand, dann geht das ganze schnell ins Geld.)
  • 2 x 25cm lange Schrauben samt Unterlegscheiben, Muttern und den entsprechenden Bohrer (ist für die Rückenlehne zur Fixierung)
  • 7 Pakete Rauspund à 6 Bretter/Paket (2m Länge; 3 m wäre besser gewesen, passte aber nicht ins Auto), ca. 8€/Paket
  • Farbe und Pinsel
  • Akkuschrauber
  • Bohrmaschine
  • Schrauben noch und nöcher (am besten 2 Eimer, einen mit 35mm und einen mit 75mm)
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Säge
  • 4 Rollen, mind. 2 davon mit Bremse (ich hab 50kg Rollen genommen, kosten ca. 6 €/Stk.)

Ansonsten empfehle ich euch:

  • ein Wochenende dafür einzuplanen
  • die Paletten vorzustreichen (nur die Paletten, Bretter muss nicht unbedingt)
  • den Mann mit einzuspannen und das ganze als „Quality time“ zu verkaufen. Hah!

Da ich so viele Bilder gemacht hab, hab ich mir überlegt, dass ich euch die einzelnen Schritte, wie auch bei dem Kräuterregal, beschreibe. Wenn ihr mal ins Stocken geraten solltet, schreibt mir gern oder freestylt einfach. Das macht ja den rustikalen Charme aus 😉

Schritt 1: Streichen

Schritt 1 - Vier Paletten malen

Schritt 2: Räder festschrauben (drauf achten, das mindestens zwei eine Bremse haben)

Schritt 2 - Rollen festschrauben

Schritt 3: Drei Paletten aufeinanderstapeln und hinten fixieren mit den langen Schrauben

Schritt-3-aufeinander-legen-und-fest-spaxen.jpg

Schritt 4: Rückenlehne mit den sehr langen 25cm-Schrauben anbringen

Schritt 6: Wenn alles hält, erstmal freuen und sich auf die Schulter klopfen. Zwischenziel erreicht.

Schritt 5 - Zwischenziel feiern

Schritt 6: Sägen

 

Schritt 7: Mit Schrauben fixieren

Zu den Maßen: Erst die Seitenteile beide 82cm breit und 155-163cm hoch. Vorne 163cm, hinten 155. So kann das Wasser ablaufen, falls es regnet.

Schritt 8: Rückenwand zusägen (122,5cm breit, 155cm hoch), fixieren und den ganzen Strandkorb streichen und trocknen lassen

Schritt 13

Schritt 9: Jetzt kommt der entscheidende Part: Textilien auswählen.

Wir haben uns für zwei Kissen in und einen Teppich von Liv Interior entschieden. Die Kollektion heißt MANITOU. Die Farben erinnern an das frische friesisch-blau, das ich so liebe. Ok, und an den HSV, aber vor allem an friesisch blau – und was passt zu einem friesischen Standkorb in Nordfriesland besser?!

Warum gerade die Textilien von Liv?

Drei Punkte haben mich besonders überzeugt die Liv-Produkte für den Standkorb auszuwählen:

  1. Die Kissen (samt Füllung) und der Teppich sind für In- und Outdoor geeignet, was mir als alten „ups, ich hab die Auflagen draußen liegen lassen“-Dussel super in die Karten spielt.
  2. Sie bestehen aus recycelten PET-Flaschen. Wie das funktioniert, lest ihr im nächsten Absatz.
  3. Sie sind nicht von kleinen Kinderhänden genäht worden. Woher ich das weiß? Jeder Teppich hat einen Code

Teppich aus PET-Flaschen

In Recyclinganlagen werden die PET-Abfälle in handliche „Flakes“ mechanisch runtergebrochen und von Etiketten und anderen Rückständen gereinigt. Anschließend werden die handlichen Schnipsel eingeschmolzen und zu langen Fäden gestreckt, zu Garn verdreht und auf Spulen gezogen. Je nach Teppichgröße werden zwischen 100 und 750 recycelte PET-Flaschen für die Herstellung benötigt. Es entsteht ein handgewebter Teppich aus 100 % recyceltem Kunststoff, durch Energie- und Ressourcenschonende Produktion. Dies ist Livs aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Find ich sehr, sehr stark. Produziert wird das langlebige und strapazierfähige Produkt in Indien. Jetzt denkt ihr an Kinderarbeit? Hah, weit gefehlt. Auch da hat sich das Unternehmen Gedanken gemacht und produziert alles ausschließlich mit GoodWeave-Siegel. Als Lizenznehmer sorgt Liv dafür, Kinderarbeit in der Teppichindustrie in Südasien zu beenden. GoodWeave steht für Transparenz und unangekündigte Kontrollen während des gesamten Herstellungsprozesses. Jeder Teppich erhält ein GoodWeave Siegel mit einem Code, der die Herkunft zurückverfolgt.

In Zusammenarbeit mit dem GoodWeave Programm unterstützt Liv Interior gesundheitliche Vorsorgen, Aufklärungskampagnen zu Themen wie Menschenrechte, Gesundheit als auch die Betreuung und schulische Ausbildung für die Kinder der Weber und Weberinnen. Leute, ich bin sehr begeistert von dieser Rückverfolgbarkeit. Ein wenig erinnert mich als alten Agrarhasen das ganze an QS (Qualität und Sicherheit) im Lebensmittelbereich. Bei QS ist auch eine vollkommene Rückverfolgbarkeit gewährleistet. Das bedeutet, wenn ihr ein Stück Fleisch kauft, könnt ihr es bis zum Landwirten zurückverfolgen und dann sogar verfolgen, was das Tier in seinem Leben gefressen hat – und das alles safe ablief. Toll, dass sowas auch außerhalb der Lebensmittelbranche gemacht wird.

Schritt 14

Rabattcode

Wenn ihr jetzt sagt, hej – so einen Teppich oder Kissen hätte ich auch gerne, dann schaut mal im Online-Shop vorbei: https://liv.tmroom77.de. Mit dem Rabattcode „MOINHH20“, der bis einschließlich 1.5.2018 gilt, erhaltet ihr 20% auf jede Bestellung. Ganz nice: Es gibt keine Mindestorder, lediglich Versand muss gezahlt werden. Es sei denn ihr kommt auf einen Einkaufswert über 100,00 €, dann wird’s versandkostenfrei.

Viel Spaß beim Nachbauen und Stöbern. Ich freue mich auf eure Kommentare. Ich lehne mich jetzt erstmal zurück und genieße die Sonne.
Eure Deichdeern

Schritt 13a - JuliaStrandkorb
Letzter Schritt: Erholen!!

*Für mehr Transparenz: 
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Liv Interior entstanden. Ich habe die Produkte freundlicherweise als PR-Sample zur Verfügung gestellt bekommen und bin sehr dankbar sowohl für die nette Kommunikation als auch für unsere neuen Standkorb-Hingucker. Sie werden uns gut durch den Sommer begleiten.

 

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