Endlich in Flensburg: Ein Blick in den neuen Søstrene Grene-Store

Werbung für Sostrene Grene // Shoperöffnung in Flensburg

Wenn gestern große Menschenmengen in den Innenstädten der Großstädten Deutschlands zu sehen waren, hatte dieses in 99 % der Fälle den Hintergrund, dass sich Schüler mit der #FridayforFuture-Demonstration für mehr Klimaschutz einsetzen. Wie gesagt, 99 %. Es gibt eine Ausnahme im hohen Norden: Flensburg. Dort waren gestern morgen um kurz vor 10 auch hunderte Frauen zwischen 18 und 30 Jahren auf der Straße – der Grund war allerdings ein anderer: Die Shoperöffnung der Flensburger Søstrene Grene-Filiale. Den Laden findet ihr übrigens direkt neben Karstadt (Holm 1-3) in der Einkaufsstraße.

Wer sind Anna und Clara und wieso durfte ich dort hin?

Für mich ging es früh raus, denn ich durfte bereits mit ein paar anderen Bloggern und Influencern sowie unseren Begleitungen durch die heiligen Hallen von Anna und Clara schreiten. Anna und Clara? Wer die beiden nicht kennt, den hole ich mal flott ab:

Die Persönlichkeiten von Anna und Clara basieren auf zwei historischen Figuren aus der Familie Grene. Ihre „Schöpfer“ Knud Cresten und seine Frau Inger Grene eröffneten 1973 im dänischen Aarhus einen Laden, wie es ihn vom Konzept noch nie gegeben hatte. Das Ehepaar wollte ein vollkommen neues und wunderbares Einkauferlebnis schaffen, das alle Sinne ansprechen sollte. Knud arbeitete an der Ballettakademie und hatte eine besondere Vorliebe für klassische Musik. Diese Klänge hallen noch bis heute durch jeden der Läden.

Für alle Sinne

Auch dem Auge wird etwas geboten. Die Läden sind alle sehr verwinkelt. Das ist bewusst so umgesetzt worden und die Inspiration hierzu kommt ebenfalls aus dem Ballet. Dort ist es nämlich so, dass nach jeder Pirouette auch etwas neues beginnt. Mit diesem Bewusstsein der Geschichte latsche ich nicht einfach so durch die Reihe, nein ich schwebe, begleitet von Beethoven, am Wollregal entlang, um am Ende der Regelreihe nach rechts zu den Bildern und Rahmen zu tänzeln. Ok, für mehr Realität in diesem literarischen Erguss muss ich gestehen, dass ich mit meinem 8.-Monat-Ranzen vor mir weg nicht unbedingt von leichtfüßigem „Schweben“ sprechen kann, aber ich denke, die Stimmung ist rübergekommen.

Tipp unter Freundinnen

Die beiden Grene-Schwestern Anna und Clara, sind sehr unterschiedlich und doch finden sich beide im Ladenkonzept wieder: Anna ist kreativ und hat einen Blick für das Ästhetische, während ihre Schwester Clara praktisch veranlagt und stets organisiert ist. Höflich und traditionell wie die Schwestern eben sind, geben sie Besuchern gerne Tipps, wie sie ihren Alltag durch mehr Kreativität, Freude und Ästhetik verschönern können, wie ein Tipp einer guten Freundin.

Alles zum Anfassen

Was mir und meinen Sinnen persönlichen am meisten gefallen hat, ist dass ich es berühren kann. Ich kann die Materialien und die Verarbeitung anfassen und sie im wahrsten Sinne des Wortes be-greifen. Das ist für mich sehr wichtig, weil wenn sich etwas komisch anfässt, lasse ich die Finger davon. Mit eines der größten Gründe übrigens für mich, warum ich nur bei ausgewählten Shops online kaufe. Einfach weil ich es nicht in der Hand hatte.

Das war mein Sostrene Grene-Besuch in aller Kürze. Wer mehr erfahren möchte, darf mir gern schreiben oder am liebsten selbst einmal in die Welt der Schwestern eintauchen. Ich bin nämlich demnächst wieder in dem Laden – dann bewappnet mit einer grooooßen Einkaufsliste für beide Kinderzimmer.

Einen schönen Samstag für euch!
Eure Deichdeern

Für mehr Transparenz: Ich wurde zum Pre-Opening heute eingeladen von Søstrene Grene. Den Artikel habe ich freiwillig geschrieben, weil ich von vielen meiner norddeutschen Leserinnen weiß, dass sie auch schon der Eröffnung entgegengefiebert haben – mir natürlich eingeschlossen. Ich bin sonst extra nach Sonderburg gefahren für den Bummel. <3

2 comments Add yours
  1. Seit einiger Zeit haben wir ein Geschäft dieser Kette auch in Braunschweig. Wir gehen immer dorthin um a) einfach nur neugierig durchzuschlendern b) Laktitz zu kaufen und c) Ideen zu bekommen. Was ich aber ganz toll finde ist das Tee Regal. Nicht so sehr was angeboten wird, sondern wie. Da stehen Papiertüten und man darf soviel reinfüllen wie man möchte, der Preis bleibt gleich. Tolles Konzept ich hoffe es wird nie ausgenutzt.

  2. In Kiel ist das für mich ein echter Anziehungspunkt im ansonsten recht gesichtslosen Sophienhof. Der Laden wirkt im Vergleich zu vielen anderen richtig beruhigend, und nach Deinem Bericht weiß ich jetzt auch warum 😉

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