Coworking auf dem Land: Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Werbung für CoWorkLand an den nordfriesischen Standorten in St. Peter-Ording, Husum und Süderlügum

Moin,

ich habe es euch in meinen Sommerplänen schon verraten und einige von euch haben mich Donnerstag online via Insta-Story auch begleitet: Nordfriesland hat ein neues Sommer-Highlight: Das CoWorkLand. Es ist eine Art mobiles Coworking-Space, das speziell für den ländlichen Raum von der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein entwickelt wurde, um auch hier Lust auf die neue Art von vernetztem Arbeiten zu ermöglichen. Durch das temporäre PopUp-Angebot können die Ausleiher herausfinden, ob und wie ein Ort für CoWorking geeignet ist. Beim Coworking finden sich aus verschiedensten Themenbereichen Arbeitnehmer und Selbstständige zusammen und teilen sich einen Arbeitsbereich. Dass wir in Nordfriesland nun von Anfang Juli bis Ende September an drei Standorten, St.Peter-Ording, Husum und Süderlügum – die Möglichkeit haben uns kostenfrei tageweise einen Arbeitsplatz zu mieten, hat uns die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland, kurz WFG, ermöglicht.

Coworking ist also ein Nebeneinander- und Zusammenarbeiten auf flexibler und freiwilliger Basis, mit der Möglichkeit, voneinander zu profitieren.

Was ist das besondere am Coworking?

Beim Coworking treffen Menschen für neue Projekte oder Geschäftsideen aufeinander, die sich in einzelnen abgeschotteten Büros nie gesehen hätten. Coworking ist also ein Nebeneinander- und Zusammenarbeiten auf flexibler und freiwilliger Basis, mit der Möglichkeit, voneinander zu profitieren. Der „Space“ ist dabei der gesamte Raum, in dem das Zusammenarbeiten stattfindet. Dieses reicht von großen Büroräumen über ganze Etagen in Lofts bis hin zu ehemalige Fabrikhallen. Wichtig ist, dass es offene Arbeitsbereiche gibt, die die Kommunikation untereinander anregen. Neben den Büros gibt es zudem häufig Flächen für das Miteinander, wie offene Küchen- oder Loungebereiche sowie Seminar- und Besprechungsräume. Ein echter „Space“ bietet zudem auch ein zielgruppenspezifisches Programm an.

Wem haben wir das zu verdanken, dass wir die kostenfreien Plätze nutzen dürfen?

Ich dachte mir, wenn wir schon kostenfrei die Arbeitsplätze nutzen können, verrate ich euch mal, wer der Gastgeber ist. Die WFG sitzt in Husum und ist ein Tochterunternehmen der nordfriesischen Kommunen. Ihre Aufgabe ist es, zusätzliche Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze in Nordfriesland zu generieren und zu halten. Im Fokus ihrer Arbeit stehen dabei Themen, wie die Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung des Kreises, die Verbesserung des Arbeitsplätze-Angebotes, die Unterstützung der ansässigen Betriebe oder das Standortmarketing. Letzteres hat im vergangenen Jahr einen Relaunch durchlaufen und ist vielleicht dem einen oder anderen mit der Kampagne „Moin.Lieblingsland“ schon mal über den Weg gelaufen.

Was ist das CoWorkLand?

Beim CoWorkLand kommt der Coworking-Spaces als PopUp-Arbeitsplatz zum Coworker. Es handelt sich dabei um ausgebaute Frachtcontainer mit sechs Arbeitsplätzen und mehreren freien Arbeitsgelegenheiten auf der Terrasse. Der PopUp Coworking Space ist sozusagen übersetzt nichts anderes als ein gemeinschaftlich genutztes Dorfbüro. Im vergangenen Jahr hat das CoWorkLand Halt gemacht an verschiedenen Orten wie Ostseestränden, alten Gutshöfen wie Gut Panker oder auch am Kieler Fördeufer. Interessierten aus der Umgebung wird ein attraktiver Arbeitsplatz in entspannter Atmosphäre und flotten Internetzugang geboten.

Mal was anderes: Poetry-Slamerin Selina Seemann verzaubert die Zuschauer mit ihren Worten bei der Eröffnungspressekonferenz in St.Peter-Ording.

Wer geht denn zum Arbeiten in ein CoWorking-Space?

Na ich zum Beispiel. Ich selbst bin leidenschaftlicher CoWorker und ich verrate euch jetzt warum und in welchen Situationen: Mein Arbeitgeber sitzt in Berlin, ich arbeite aus dem nordfriesischen Home-Office. Der einzige Mensch, den ich „in echt“ sehe zwischen 8 und 17 Uhr ist Ingo, unser Postbote. Den Rest der Kollegen treffe ich virtuell in Videokonferenzen oder ganz classy am Telefon. Für mich ist das okay. Dadurch, dass ich viele Außentermine habe und den ganzen Tag telefoniere, habe ich abends nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Im Gegenteil: Ich genieße es richtig konzentriert was wegarbeiten zu können. Es gibt aber auch Tage, an denen muss ich kreativ werden und konzeptionell arbeiten und da brauche ich eine andere Umgebung. Dadurch, dass die Zielgruppe für die ich etwas konzeptioniere ausschließlich im urbanen Raum lebt, bietet es sich an dafür auch den urbanen Spirit um sich herum zu haben. Es geht mir da leichter von der Hand. Ich reise dann nach Hamburg oder Kiel und miete mir dort für einen Tag einen teuren Arbeitsplatz in irgendeinem Szeneviertel.

Foto: pixabay

Ich habe mich auch schon eingebucht

Für private Projekte, wie meine Ehrenämter – u.a. bei den Jungen LandFrauen oder beim Förderverein der Landfrauenschule – oder für meinen Blog, nehme ich auch gern einen Tapetenwechsel an, allerdings darf die Umgebung dafür gern rural, sprich ländlich sein. Keine Frage also, dass ich mich sofort für das kostenfreie CoWorkLand angemeldet habe und mir bislang drei Termine sichern konnte. Einmal werde ich am 24.7. in St.Peter-Ording vor Ort sein und am 12. und 15.8. in Husum. Für Süderlügum plane ich auch mehrere Aufenthalte im September.

Willst du mit mir Coworken?

Hah, die Zwischenüberschrift klingt als ob ich „ja, nein, vielleicht“ als Ankreuzmöglichkeit aufzeichnen müsste. Obwohl? Wieso eigentlich nicht?! Es heißt ja nicht umsonst co-worken. Lass uns was zusammen (er)arbeiten und kreativ werden. Du wolltest dich schon immer mal mit mir zu einem bestimmten Thema austauschen oder mit mir zusammen etwas neues kreieren? Dann lass es uns doch einfach tun und beim Coworken über den eigenen Tellerrand schauen. Ich bin am 24.7. von 9-13 Uhr in SPO und am 12.8. (9-13 Uhr) und am 15.8. von 13-17 Uhr in Husum.

Ich mache gerne Pläne – und setze sie auch um. Du auch? Lass uns zusammen Pläne schmieden. Foto: Ein guter Plan

„Dieses-Internet-Sprechstunde“ im September in Süderlügum

Für Süderlügum habe ich mir übrigens etwas besonderes ausgedacht: Dort plane ich eine Art „Dieses-Internet-Sprechstunde“ für diejenigen, die mit der Zeit gehen wollen, aber von Enkel oder Tochter/Sohn immer nur ein Augenrollen ernten, wenn sie eine Frage stellen. Ich habe das letztes Jahr schon mal angeboten und es war toll. Alle Teilnehmer waren zwischen 55 und 85 und konnten endlich die Fragen stellen, die ihnen schon lange unter den Nägeln brannten. Ich habe Fragen beantwortet wie „Was bedeutet es, wenn Trump twittert?“ oder „Wo kann ich das sehen, wenn die Tagesschau sagt, dass es das ausführliche Video auf Facebook zu sehen gibt. Muss ich mich da anmelden?“. Ich habe aber auch Basics erklärt, z.B. wie man ein Selfie macht oder ein Bild im WhatsApp-Status hochlädt.
Wenn du (oder deine Oma) also zu meiner „Dieses-Internet-Sprechstunde“ kommen mögt, dann bleibt dran auf meinem Kanal. Die Zeiten gebe ich noch bekannt, wann das sein wird.

Hardfacts

So, zu guter Letzt schreibe ich euch jetzt nochmal die Hardfacts auf einen Blick:
–> HIER KANNST DU DIE ARBEITSPLÄTZE BUCHEN. (Zur Buchungsübersicht auf das kleine Standortbild klicken. Zum Buchen muss man sich anmelden. Die Bestätigung wird dann gemailt.)

–> St. Peter-Ording, 1.7.-2.8., Pestalozzistraße 72, 25826 St. Peter-Ording (auf dem Schulcampus, Wasser fußläufig erreichbar)
–> Husum, 7.8.-29.8., Hafenstraße 3, 25813 Husum (Innenstadt)
–> Süderlügum (dänische Grenze), 2.9.-30.9., Hauptstraße 7, 25923 Süderlügum

Habt ihr noch Fragen? Ich hab eine: Ward ihr schon mal im CoWorkingSpace oder könntet ihr euch vorstellen euch dort für nen Tag einzumieten?
Eure Deichdeern

Für mehr Transparenz: Der Artikel ist in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland entstanden und wird daher von mir korrekt als Werbung gekennzeichnet. Ich bedanke mich vielmals für das unkomplizierte, liebevolle Miteinander und, dass ich völlig selbstverständlich meine Tochter mitbringen durfte zur Eröffnungspressekonferenz. Ein so warmherziger Umgang ist nicht selbstverständlich und dafür möchte ich mich bedanken!

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