Unser neues, hyggeliges Wohnzimmer

Dieser Blogbeitrag enthält Werbung. Ich muss das kennzeichnen, weil ich euch die Label direkt verlinkt habe – auch wenn ich alles selbstbezahlt habe.

Moin,

Ich habe renoviert. Again. Nachdem in diesem Jahr Waschküche, Flur, Treppenhaus und die gesamte obere Etage einen neuen Anstrich bekommen haben, haben wir gedacht, dass wir jetzt auch noch das Wohnzimmer refreshen können. Wenn schon, denn schon. Bei keinem Raum haderten wir so lange mit der Farbe wie bei dem Anstrich des Wohnzimmers – immerhin ist die Stube mit der Küche zusammen unser Lebensmittelpunkt. Hier spielt sich alles ab – da möchte man es auch schön haben. Volker liebte das feurige Rot an den Wänden – ich nicht. Mir war es zu aggresiv. Als wir vor 3 Jahren hier einzogen, sagte ich ihm, ich könne mir gut ein dunkelblau vorstellen. Er verneinte es. Long story short: Es ist jetzt blau, genauer gesagt Stiffkey Blue. Mittlerweile ist unser gesamtes Haus plus Ferienwohnung in der Farrow & Ball-Farbpalette wiederzufinden. ICh lieb die Farben einfach so!

Der Buffetschrank von Car Möbel: Endlich ein schöner Platz für Omas Goldrandservice

Volkers Oma hat uns vorzeitig ihr Goldrandservice bzw. eines ihrer Goldrandservice vermacht. Da dieses unter dem Gästebett nicht so schön zur Geltung kommt, suchten wir lange nach einem geeigneten Schrank mit Vitrine. Er sollte groß sein und weiß als Kontrast zu den dunklen Wänden. Fündig wurden wir bei Car Möbel aus Henstedt-Ulzburg. Der Interieur-Onlineshop hat eine große Auswahl, die uns sofort zusagte. Wir entschieden uns für den weißen Buffetschrank im Landhausstil.

Übrigens hat Anne vom Blog Hafenmädchen den gleichen, falls ihr ihn erkennen solltet. Er hat die Maße 219 x 53 x 206 cm und macht sich wunderbar vor der dunklen Wand. Endlich konnten wir Omas Goldrandgeschirr gebührend in Szene setzen im oberen Vitrinenteil und unsere Ordner, Gesellschaftsspiele unf Fotobücher in den unteren Schränken verschwinden lassen. Besonders gefallen hat mir die Anlieferung. Für 149 € ließen wir uns den Schrank von einer Spedition liefern. Er kam in 2 (!) Teilen – Oberteil und Unterteil. Bei der schwedischen Botschaft hätten mir drei Tage Paartherapie beim Aufbauen geblüht plus eine Reise nach Kiel oder Hamburg. So, wo war ich? Loblied auf die Spedition, genau. Das ganze Ding kam nämlich innerhalb von fünf Tagen. Montag bestellt, Freitag da. I like!

Das schaukeln wir schon

Nachdem wir nun so großzügig umgeräumt hatten, war mit einem Mal eine große Leere im Raum. Schon immer wollte ich eine Schaukel im Wohnraum haben – und jetzt habe ich endlich eine gefunden. Fündig wurde ich bei Maison 14 in Husum. Geschäftsführerin Inga Schraga ist Rivièra Maison-Premiumhändlerin und bietet in ihrem Laden in der Husumer Innenstadt tolle Accesoires und Möbelstücke an. Das ist einer der Läden, wo man mit Karte zahlen muss, wenn ihr versteht was ich meine – zwinker, zwinker. Hier findet ihr sie auch nochmal in einem Onlineshop. Bei Inga war sie gleich ausverkauft, sie bestellt euch aber alles, was ihr braucht.

Setz dich! Endlich ein Sofa auf dem alle liegen können

Kommen wir zum Sofa. Dieses haben wir uns beide zu Weihnachten geschenkt. Völlig angefixt von einem tannengrünen Pannesamtsofa der Marke Andas kam ich letzten Herbst von der Blogst Konferenz aus Köln wieder. Die Otto Girls waren mit dem Sofa dort – und es saß sich einfach bequem. Sonst bin ich bei so großen, kostenintensiven Möbelstücken ja nicht so online kauffreudig, aber da ich dieses ja nun Probe gesessen/gelegen hatte, hab ich eine 20% Aktion abgewartet und zugeschlagen. Geworden ist es das andas- Sofa „Helsingborg“ in grau-mint. Bestellt habe ich es bei Otto. Lieferzeit waren knapp 8 Wochen! Zugegeben, der Farbton sieht in echt tausendmal grauer aus als online – war mir aber ganz recht.

Der alte, neue TV-Schrank

Fehlt nur noch der TV-Schrank. Von meinen Bildern von Ingrid Lockowandt habe ich euch ja neulich schon erzählt. Heute geht es um den TV-Schrank. Ich wollte was besonderes und trotzdem etwas bezahlbares. Vorher stand dort nur ein langweiliges Besta-Schränkchen. Und was soll ich sagen?! Das steht da noch, aber in einem völlig neuen Look, denn der Möbelschwede hat einen neuen Partner bekommen. Pretty pegs verkauft Beine, Knöpfe und Fronten für Besta-Möbel. Ich entschied mich für die Goldenen. Wenn schon, denn schon. Und noch ein netter Nebeneffekt: Endlich kann ich darunter saugen. Hah!

So, hab ich was vergessen? Wenn ja, schießt los. Verabschieden möchte ich mich mit einem DIY: Wenn ihr keine Buchstützen habt (oder sowas häßlich findet), dann nehmt doch einen alten Ledergürtel. So habe ich meine LandGänge fest im Griff.

Ich hoffe, ich konnte euch inspirieren.
Eure Deichdeern

Für mehr Transparenz: Alle Produkte (Sofa, Farbe, Schaukel, Besta-Füße, …) sind selbstgekauft und selbstbezahlt. Bei Car Möbel habe ich dankenswerterweise einen Discount erhalten. Den Großteil der Schrankkosten haben wir aber getragen.

4 comments Add yours
  1. Ja liebe Julia, mir fehlt tatsächlich was. Woher ist der schöne Ofen aus eurem Wohnzimmer? Wir suchen nämlich gerade einen und der ist so schön schmal. Viele Grüße Maike

    1. Hej Maike, das darfst du. Der ist von Morsø. Er ist wirklich schmal, aber auch schon ein älteres Semester 😉 Aber er läuft und läuft und läuft! LG Julia

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