Aus eins mach zwei: Unser Weg zur Ferienwohnung

Im vergangenen Sommer, vor fast genau einem Jahr, haben mein Mann und ich diesen reetgedeckten Traum erworben. Da 300m² für uns drei doch ziemlich viel Platz war und wir dieses tolle Hygge-Gefühl des Hauses und des Ortes anderen Menschen nicht vorenthalten wollten, entschlossen wir uns von unserem großen Müllerhaus einen Teil abzutrennen. Das war die Geburtsstunde unseres „Projektes Ferienwohnung.“ Heute gebe ich euch mal einen kleinen Einblick in unseren Umbau.

Die Zeichnung

Zu aller erst brauchten wir eine vernünftige Bauzeichnung vom Architekten. Foto: Julia Nissen

Unser Ferienwohnung-Projekt startete erstmal mit allerhand Papierkram. Eine vernünftige Bauzeichnung musste her sowie die Umnutzungsgenehmigung des zuständigen Bauamtes. Die roten Striche auf der oberen Zeichnung sind die Mauern, die unsere Wohnung von der Ferienwohnung trennen. Das rechts im Bild ist ein Windfang. Den werden wir zu einem späteren Zeitpunkt anbauen.

Die Genehmigung war da und es konnte losgehen. Gewappnet mit einer Plattschaufel zogen wir in die Wohnung und lösten die Dielenbretter. Die Chancen standen schlecht, dass sich darunter halbwegs vernünftiger Grund befand. Die ersten drei Bretter waren ab und wir wurden nicht enttäuscht: 66m² feinster Sand begrüßten uns und die Schaufeln kamen zum Einsatz. Außerdem war das Mauerwerk feucht, so dass wir es von innen peu à peu neu aufmauern ließen. Dabei wurde eine Art Sperrschicht (Teerpappe oder so) z-Förmig eingezogen.

Nach dem Auskoffern folgte eine amtliche Betonschicht und ein Besuch vom Klempner, denn die Fußbodenerwärmung sollte nun auch einziehen.

Nach der Fußbodenerwärmung folgte endlich die langersehnte Estrichschüttung. Aus Winter war mittlerweile Frühjahr geworden und auch privat hatte sich bei uns einiges getan. So kam der kleine Junge in die Kita und ich erhöhte meine Arbeitszeit von 20 auf 40 Stunden. Unsere wenigen freien Minuten verbrachten wir draußen auf dem Feld, denn der Mais wollte auch vernünftig gebettet werden. Wir verbrachten viel Zeit damit, zu planen und uns von anderen inspirieren zu lassen. Pinterest war hierbei eine große Hilfe.

(Wenn du auf das Pinterest-Bild klickst, kommst du direkt zu unserem Moodboard.)

Den aktuellen Stand unserer Ferienwohnung siehst du in meiner aktuellen Insta-Story. In den kommenden Wochen werde ich dich über meinen neuen Reiter „Ferienwohnung“ über unser Projekt auf dem neusten Stand halten.

Liebe Grüße,

eure Deichdeern.

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