Aus Omas Küche: ein Kochbuch voll nordfriesischer Tradition

Seit Januar 2020 stellt Kerstin auf Instagram als jannes_schwester regelmäßig nordfriesische Rezepte vor. Jetzt möchte sie mehr als 100 der traditionellen Gerichte gebündelt in einem Kochbuch herausbringen. Damit das klappt, braucht sie tatkräftige Unterstützung für ihr Herzensprojekt.

Natürlich darf Fisch in einem nordfriesischen Kochbuch nicht fehlen. Zur gebratenen Scholle gibt es Bratkartoffeln und Speck. Fotos (3): Kerstin Limbrecht-Ecklundt, jannes_schwester

Die meisten von euch kennen Kerstin bereits durch ihre Rezepte hier auf dem Blog. Oder durch ihren eigenen Instagramkanal, auf dem sie fast täglich besondere Gerichte aus dem Norden postet. Vielleicht erinnert sich die eine oder der andere auch noch an das Interview, das Julia im vergangenen Herbst mit Kerstin geführt hat. Darin hat sie ihr Projekt genauer vorgestellt. (Wer mag, kann hier noch mal reinlesen.)

Omas kulinarische Schätze

Schon damals hatte die 37-Jährige den Wunsch, die nachgekochten Rezepte aus der Feder ihrer Großmutter mit neuen Fotos zu einem Buch zusammenzufügen. Allerdings eigentlich nur für sich selbst: „Ich liebe Bücher und habe allein 70 norddeutsche Kochbücher, deshalb wollte ich die Rezepte meiner Oma gerne als Buch zum Anfassen haben.“ Weil das Interesse bei ihren Followern so groß ist, hat sich Kerstin nun aber dazu entschieden, die kulinarischen Schätze ihrer und anderer nordfriesischer Großmütter gesammelt in einem Kochbuch im Eigenverlag herauszugeben. Das bedeutet ganz schön viel Arbeit und kostet zusätzlich eine ordentliche Summe. Damit das Kochbuch kein Traum bleibt, hat Kerstin nun ein Crowdfunding gestartet. Bis zum 12. September kann man das Projekt hier unterstützen.

Für das Crowdfunding hat Kerstin ein Video gedreht, in dem sie erzählt, warum ihr die traditionellen Gerichte so am Herzen liegen.

Kerstin möchte die friesische Sprache erhalten

Das Besondere an Kerstins Buchprojekt sind nicht nur die traditionellen Gerichte, für die sie Tipps und Kniffe bei Urfriesinnen gesammelt hat, sondern auch die Sprache. Etwa ein Drittel der Rezepte möchte sie sowohl auf Hochdeutsch als auch auf Friesisch abdrucken. „Ich möchte damit einen Beitrag zum Erhalt der friesischen Sprache leisten“, erklärt Kerstin. Dass damit jede Menge zusätzliche Arbeit auf sie zukommt, hält sie nicht davon ab. „Alle Fäden zusammenzuhalten von Grafik über Fotos, bis hin zu Texten und Übersetzung und dabei keine Fehler zu machen, ist eine echte Herausforderung. Aber ich habe richtig Lust dazu und die Aussicht darauf, bald ein echtes Buch zum Anfassen in den Händen zu halten, ist großartig.“

Persönliche Einblicke

Passend zum Titel „Ein Nordfriesisches Jahr“ hat Kerstin die mehr als 100 Rezepte den vier Jahreszeiten zugeordnet. Von richtig deftig bis richtig süß ist alles dabei. Viele Gerichte kommen mit wenigen, oft saisonalen Zutaten aus und sind so unkompliziert, dass man sich auch an sie herantrauen kann, wenn man sonst nicht so häufig in der Küche steht. Neben den jahreszeitlichen Abschnitten gibt es einen Teil mit Grundrezepten, in dem die Basics erklärt werden. Dazu kommt ein Teil mit Getränken, die typisch nordfriesisch sind.
Zusätzlich hat Kerstin Gespräche mit Nordfriesinnen geführt und sie zu Bräuchen, traditionellen Zubereitungsweisen und ihren Lieblingsrezepten befragt. Das ist nicht nur echt interessant, sondern macht das Kochbuch sehr persönlich. Und verdeutlicht, mit wie viel Begeisterung und Liebe zum Detail Kerstin am Werk ist.

Rote Grütze wie bei Oma: Mit vielen frischen Beeren und selbstgemachter Vanillesoße. So gut!

Wer jetzt so wie ich richtig Lust auf traditionelle nordfriesische Gerichte bekommen hat, sollte schnell beim Crowdfunding mitmachen! Wenn es erfolgreich ist, gehen die Bücher im Herbst in den Druck. Kaufen kann man „Ein Nordfriesisches Jahr“ dann am Ende des Jahres entweder in Kerstins Onlineshop oder in ausgewählten Läden.
Ich drücke ihr fest die Daumen, dass das Crowdfunding erfolgreich ist und wir das Kochbuch bald alle in den Händen halten können. Und dann freue mich darauf, zur Weihnachtszeit Kerstins Braune Kuchen und Pfeffernüsse nachzubacken. Dazu gibt’s Teepunsch – das wird lecker! Eure Anne

Kerstin benötigt unsere Unterstützung, damit sie ihr Kochbuch herausgeben kann.

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